Abseits des Unterrichts spielt Vielfalt eine große Rolle. Viele Jugendliche entdecken Bücher über Filme, Games oder prominente Sportler. Schaefer: "Diese Umwege zum Buch … wurden mir von den Schüler:innen total bestätigt." Bücher zu Filmen, Minecraft‑Romane, Fußballer‑Bücher – all das erzielt Resonanz.
Auch Manga und Comics tauchen häufig auf. Gleichzeitig landen diese Titel selten im Unterricht. Eine Berliner Untersuchung, die Schaefer begegnete, machte den Unterschied sichtbar: Jugendliche zeigen gewaltiges Interesse an den Stoffen, die Nutzung durch die Lehrkräfte ist aber marginal, weil der eigene Zugang einfach fehlt.
In der Oberstufe zeigt sich ein weiterer Trend: Viele Jugendliche lesen Thriller aus dem Erwachsenenbereich, besonders Sebastian Fitzek. Das mag überraschen, passt aber ins Bild individueller Lesewege und zeigt den hohen Stellenwert von Empfehlungen durch die Peergroup.
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