Interview mit Juergen Boos zur Frankfurter Buchmesse 2026

"Mehr Fläche, mehr Bühnen - ein großer Gewinn"

13. Oktober 2026
Christina Schulte

Der Direktor der Frankfurter Buchmesse, Juergen Boos, verabschiedet sich nach dieser Buchmesse in den Ruhestand. Im Abschlussinterview zieht er Bilanz über die Besucherzahlen, New Adult und das neue Hallenkonzept. 

Porträt von Bos, lachend, vor lilafarbenem Hintergrund

Juergen Boos

Börsenblatt: Im Vorfeld der Messe wurde intensiv über das neue Hallenlayout diskutiert. Wie ist das neue Konzept bei den Ausstellern angekommen?

Juergen Boos: Es gibt bei uns selten eine einhellige Meinung. Wir werden B2B- und B2C-seitig, national und international, politisch und wirtschaftlich in Anspruch genommen. Dazu kommen Agenten mit eigenen Interessen, Logistiker und neuerdings viele Dienstleister aus dem KI-Bereich. Jeder hat seine eigenen Buchmesse-Ziele. Alle gleichermaßen gut zu bedienen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Rückmeldungen, die wir für unser neues Hallenkonzept bekommen haben, bestätigen uns darin, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.