Natürlich kann man sich diese Frage stellen – das Pressegrosso macht uns die zentrale Belieferung ja bereits vor. Allerdings steckt, wie immer, der Teufel im Detail.
Schon jetzt gehen die Bücherwagendienste der Barsortimente allesamt gut beladen und streckenoptimiert auf die Reise. Wenn sich die Zahl der Fahrzeuge durch eine Kooperation nicht deutlich reduzieren lässt, hält sich der wirtschaftliche und ökologische Vorteil in Grenzen. Anders formuliert: Eine engere Zusammenarbeit sorgt nur dann für Entlastung, wenn noch Luft im Lieferwagen ist und statt 10 Fahrzeugen künftig nur 8 oder 9 unterwegs sind.
Auch die Idee, andere Produkte wie Blumen oder Medikamente mit an Bord zu holen, klingt besser als sie ist. Denn die Zeitfenster sind eng getaktet, wenn die Lieferwagen pünktlich an Ort und Stelle sein sollen. Genau das aber ist mit Blick auf die vielen Staus unkalkulierbar. Kurzum: Das Thema Kooperation ist komplex und hat viele Untiefen.
Lesen und diskutieren Sie mit!
Die Kommentare sind nur für registrierte Benutzer sichtbar. Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben.