„Die Nachricht von der Insolvenz der KNV Gruppe hat uns in der Branche alle erschüttert. Bei Verlagen, Buchhandlungen und anderen Geschäftspartnern besteht teilweise große Unsicherheit, wie es jetzt weiter geht. Mit KNV sind wir in Kontakt und sondieren die Situation. Wir werden alles dafür tun, unsere Mitglieder umfassend zu beraten und gemeinsam mit den Beteiligten mögliche Auswirkungen, gerade für kleinere Unternehmen, so gering wie möglich zu halten", so Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
"Die Gründe für die Insolvenz sind sicherlich komplex, liegen jedoch nicht im Buchmarkt selbst. Die vor uns liegende Zeit kann wirtschaftlich angespannt werden, aber es gilt jetzt vor allem, ruhig und besonnen zu bleiben. Kurzschlussreaktionen führen uns nicht weiter. Wir gehen davon aus, dass der Insolvenzverwalter sehr schnell seine Arbeit aufnehmen und den Geschäftsbetrieb der Verlagsauslieferung und des Barsortiments weiterführen wird, sodass die Lieferkette gesichert bleibt. Wir sind überzeugt, dass die jetzt handelnden Personen sich der hohen Verantwortung für die Branche bewusst sind und um Lösungen ringen werden, um den Geschäftsbetrieb langfristig aufrecht zu erhalten. Als Branche sollten wir jetzt zusammenstehen und diese Situation bedacht und im Schulterschluss angehen."
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