BoD mit Novitätenboom

Schreiben in Corona-Zeiten

Wird zurzeit mehr geschrieben als vor der Coronakrise? Deutschlands größter Selfpublishingsdienstleister BoD meldet für April ein Wachstum bei Neuveröffentlichungen von 40 Prozent. Zeitgleich meldet das Unternehmen eine Kooperation, die für weniger Fehler in den Büchern sorgen könnte – zumindest bei den Klappentexten, wo Fehler besonders weh tun.

Iris Kirberg, Leiterin Marketing und Vertrieb, Books on Demand, BoD

Iris Kirberg, Leiterin Marketing und Vertrieb (BoD) © BoD

Kooperationspartner ist der Duden-Mentor. Der Duden-Mentor ist eine browserbasierte Text- und Rechtschreibprüfung, die auf dem amtlichen Duden-Regelwerk basiert. Das Tool prüft Texte auf Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung, markiert mögliche Fehler und zeigt Korrekturvorschläge an. Zum Start der Kooperation steht der Duden-Mentor BoD-Autoren ab sofort kostenlos bei der Erstellung des Klappentextes und der Autorenvita zur Verfügung. Als Teil der Metadaten kommt diesen Texten eine besondere Relevanz zu, um die Sichtbarkeit der Titel in Katalogen und Online-Shops zu erhöhen. Texte mit bis zu 2.500 Zeichen können laut BoD ab sofort auf Fehler geprüft werden.

„Unser Ziel ist es, Autorinnen und Autoren im Self-Publishing über den gesamten Veröffentlichungsprozess hinweg so umfassend wie möglich zu unterstützen – vom Schreiben bis hin zur Buchvermarktung. Gemeinsam mit dem Duden-Mentor planen wir die Zusammenarbeit weiter auszubauen, damit künftig unsere Autorinnen und Autoren den Korrekturservice für ihren gesamten Buchtext nutzen können“, sagt Iris Kirberg, Leiterin Marketing und Vertrieb Autoren bei BoD.

Starkes Novitätenwachstum im April

Die Möglichkeit einer flexiblen Veröffentlichung im Self-Publishing als Print-on-Demand-Titel und E-Book nutzen in Zeiten von Social Distancing aktuell zahlreiche Autoren. Während Verlagsprogramme vielfach verschoben worden seien, wie BoD unterstreicht, sei die Anzahl der Neuveröffentlichungen bei BoD im April gegenüber dem Vorjahresmonat um 40 Prozent gestiegen. Insgesamt seien über 1.000 neue Print-Titel erschienen.

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