Geboten wird fünf Tage lang eine Mischung aus Hörspielvorführungen, Live-Inszenierungen, Diskussionen und Vorträgen und Konzerten. Kernstück des Festivals ist der „Deutsche Hörspielpreis der ARD“. Alle neun ARD-Landesrundfunkanstalten, das Deutschlandradio sowie in diesem Jahr erstmals auch ORF und SRF reichen ihre besten Hörspielproduktionen ein und präsentieren sie während des Festivals dem Publikum und einer Fachjury. In der „Nacht der Gewinner“ am 14. November werden neben diesen Preisen auch der „ARD PiNball“ als Preis für unabhängige Hörspielmacher sowie zwei weitere Preise vergeben: der „Deutsche Kinderhörspielpreis“ und der „Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe“, über den eine Kinderjury entscheidet.
Zu den Highlights des diesjährigen Programms zählt die Premiere des Live-Musikhörspiels „Baron Münchhausen“ am Kinderhörspieltag. Premiere hat auch das Live-Hörspiel „Schalltot oder lebendig“, das der Frage nachgeht, wie eigentlich Hörspiele gemacht werden. Zu Gast ist in diesem Jahr das weltweit erfolgreiche „Terem Quartet“ aus Sankt Petersburg. „Wurst im Ohr“ nennt sich eine interdisziplinäre kulinarische Performance von Studenten der HfG für das „Klanglabyrinth“: Fünf Tage lang steht ein Wurststand vor dem Gebäude des ZKM, der nicht nur Essbares, sondern auch Akustisches bietet.