Koelner Schmiede geht in eine neue Runde!
Literarische Stimmen von morgen: Deutschsprachige Autorinnen und Autoren zwischen 18 und 35 Jahren können sich ab sofort für die Textwerkstatt "Koelner Schmiede" bewerben. Die Details finden sich hier.
Literarische Stimmen von morgen: Deutschsprachige Autorinnen und Autoren zwischen 18 und 35 Jahren können sich ab sofort für die Textwerkstatt "Koelner Schmiede" bewerben. Die Details finden sich hier.
Über sechs Monate, an drei Lektorats-Wochenenden und mit einer Abschlusslesung begleitet die Koelner Schmiede junge Autorinnen und Autoren beim großen Schritt hin zur ersten Veröffentlichung. Professionelle Referent:innen unterstützen gemeinsam mit den Teilnehmenden dabei, den Blick auf die eigenen Texte zu schärfen, und geladene Gäste bieten Anknüpfungspunkte zum Literaturbetrieb. Zugleich belebt und bereichert die Koelner Schmiede das literarische Leben Nordrhein-Westfalens, indem sie Nachwuchsprojekte fördert und mit dem Bundesland assoziiert.
Sechs Autor:innen, durch ein Bewerbungsverfahren ausgewählt, kommen vom 25. September 2026 bis 14. März 2027 zu drei Werkstattwochenenden zusammen und sprechen mit den Autor:innen Lena Gorelik und Martin Kordić über ihre eingereichten Texte. Hinzu werden Persönlichkeiten aus dem Literaturbetrieb als Gastdozent:innen geladen.
Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, lebt seit 1992 in Deutschland. Ihr Roman "Hochzeit in Jerusalem" (2007) war für den Deutschen Buchpreis nominiert, "Mehr Schwarz als Lila" (Rowohlt 2017) für den Deutschen Jugendliteraturpreis. 2021 erschien "Wer wir sind" (Rowohlt) und wurde begeistert besprochen, genau wie ihr neuster Roman "Alle meine Mütter" (Rowohlt 2026). Regelmäßig schreibt Lena Gorelik Essays zu gesellschaftlichen Themen für die Süddeutsche Zeitung. 2023 erhielt sie das Thomas Bernhard Stipendium sowie den Marieluise-Fleißer-Preis und wurde für "SagdochmalLuca" mit dem Retzhofer Dramapreis für junges Publikum ausgezeichnet. 2024 erhielt sie den Heinrich-Mann-Preis für Essayistik.
Martin Kordić wurde 1983 in Celle geboren und wuchs in Mannheim auf. Er studierte in Hildesheim und Zagreb. Seit über zehn Jahren arbeitet er als Lektor in Buchverlagen, zunächst in Köln, heute in München. Für seinen Debütroman "Wie ich mir das Glück vorstelle" (Hanser 2014) erhielt er den Adelbert von-Chamisso-Förderpreis sowie die Alfred-Döblin-Medaille. 2022 erschien sein zweiter Roman "Jahre mit Martha" (S. Fischer) für den er mit dem Tukan-Preis der Stadt München sowie dem Förderpreis des Bremer Literaturpreises ausgezeichnet wurde.
Die Koelner Schmiede bringt junge Autor:innen zusammen und schafft eine Umgebung, in der entscheidende Schreibhindernisse ausgeräumt werden können. Außerdem kann sie bei Bedarf den Kontakt zu passenden Expert:innen herstellen und Möglichkeiten aufzeigen, im Literaturbetrieb Fuß zu fassen. Vor allem aber fördert sie das Sprechen und Nachdenken über Texte und damit die Fähigkeit, sie zu verbessern – und zu vollenden, ob Kurzprosaband, Novelle oder Roman.
Die Koelner Schmiede ist ein Projekt des Literaturbüros NRW Süd im Literaturhaus Bonn unter dem Dach der NRW-Schreibakademie, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Kunststiftung NRW. Weitere Infos: hier und hier.