Wie Litprom − Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika mitteilt, finden sich unter der geförderten Belletristik Erstveröffentlichungen in deutscher Sprache von Bilal Tanweer (Pakistan), Neel Mukherjee (Indien), Rabih Alameddine (Libanon) sowie aus Argentinien von Selva Almada und Hernán Ronsiono. Außerdem ist erstmals ein aus dem Kurdischen übersetzter Roman von Bachtyar Ali dabei.
Die Liste der im Januar bewilligten Titel:
- Juan Gabriel Vásquez (Kolumbien): "Die Reputation" (Schöffling Verlag, Februar 2016)
- Bilal Tanweer (Pakistan): "Die Welt hört nicht auf" (Hanser, März 2016)
- Neel Mukherjee (Indien/GB): "In anderen Herzen" (Verlag Antje Kunstmann, März 2016)
- Rabih Alameddine (Libanon): "Eine überflüssige Frau" (Louisoder Verlagsgesellschaft, Februar 2016)
- Louis-Philippe Dalembert (Haiti/Frankreich): "Die Götter reisen nachts" (Arbeitstitel) (Litradukt, Literatureditionen Manuela Zeilinger, Oktober 2016)
- Ivan Vladislavić (Südafrika): "Die Explosionszeichnung" (Arbeitstitel) (Osburg Verlag, August 2016)
- Ken Bugul (Senegal): "Riwan oder der Weg aus Sand" (Arbeitstitel) (AfricAvenir International, März 2016)
- Héctor Abad Faciolince (Kolumbien): "La Oculta" (Berenberg Verlag, März 2016)
- Selva Almada (Argentinien): "Sengender Wind" (Berenberg Verlag, März 2016)
- Hernán Ronsino (Argentinien): "Glühen" (Bilgerverlag, Zürich, Frühjahr 2016)
- Bachtyar Ali (Kurdistan/Irak): "Der letzte Granatapfel" (Unionsverlag, Zürich, März 2016)
Weitere Informationen zu den Titeln − etwa Originaltitel und Übersetzer − finden sich auf der Litprom-Website.
Der nächste Abgabetermin für Anträge von deutschen Verlagen ist der 1. April 2016. Schweizer Verlage reichen ihre Anträge jeweils bis zum 15. März bzw. bis zum 15. Oktober direkt beim SüdKulturFonds ein: www.artlink.ch/fonds
Litprom − Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika vergibt zweimal im Jahr Übersetzungszuschüsse. Weitere Informationen dazu auf der Litprom-Website.