Lieteraturförderung

Literaturfonds bewilligt Fördermittel in Höhe von 423.335 Euro

6. November 2007
Redaktion Börsenblatt
In seiner Herbstsitzung im Oktober hat das Kuratorium des Deutschen Literaturfonds wieder Arbeitsstipendien für Autoren und Übersetzer vergeben.
Gefördert werden Wilhelm Bartsch (Halle), Gerhard Henschel (Bad Bevensen), Kerstin Kempker (Berlin), Thomas Lehr (Berlin), Gabriele Leupold (Berlin) für ein Übersetzungsprojekt, Steffen Mensching (Berlin), Klaus Modick (Oldenburg), Karl-Heinz Ott (Freiburg), Marion Poschmann (Berlin), Michael Roes (Berlin) und Marie Luise Scherer (Damnatz). Die Stipendien sind mit monatlich 2.000 Euro dotiert. Projektzuschüsse erhielten der Alexander Verlag Berlin (für die gesammelten journalistischen Arbeiten von Jörg Fauser), die Literaturzeitschrift BELLA triste (für eine Sondernummer zum PROSANOVA-Festival 2008), das Deutsche Literaturarchiv Marbach (für die Hybrid-Edition des Tagebuchs von Harry Graf Keßler), der Hoffmann und Campe Verlag (für die Werkausgabe von Walter Helmut Fritz), die Literaturwerkstatt Berlin (für einen deutsch-niederländischen Lyrik-Übersetzerworkshop), der Verlag Schöffling & Co. (für die Übersetzung von Milijenko Jergovi?s "Dvori od oraha") und der Stroemfeld Verlag (für die Übersetzung des Kommentars von Vladimir Nabokov zu Alexander Puschkins "Eugen Onegin" und eine Neuübersetzung des "Eugen Onegin" selbst). Insgesamt wurden 423.335 Euro an Fördermitteln bewilligt.