Die Studie untersucht, wer wo welche Kinderbücher zu welchem Zweck kauft, welche Orientierungshilfen bei der Auswahl genutzt und wie die Preise eingeschätzt werden.Die Kinder- und Jugendbuchstudie bietet sehr viele Ansatzpunkte, die uns bei der Einschätzung jetziger und künftiger Käufer von Kinder- und Jugendbüchern helfen können. Mit ihr lassen sich sowohl in Verlagen als auch im Buchhandel die richtigen Fragen stellen und sie gibt Hilfestellung für ganz eigene Antworten, sagt Klaus Willberg, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen. Hier setzt die eigentliche Arbeit an. Nicht ausruhen, sondern auf Zielgruppen ausrichten, nicht auf Klassiker verlassen, sondern mit dem Lebensgefühl der Jugendlichen gehen, sagt Willberg weiter. Die Studie berücksichtigt alle Zielgruppen und Lebenswelten das zehnjährige Kind ebenso wie den 70-jährigen Großvater, der seinem Enkel Lektüre kauft, medienaffine wie bildungsorientierte Eltern.
Für die Studie wurden insgesamt 20.000 Personen ab zehn Jahren im Rahmen des GfK-Buchmarkt-Panels befragt, die repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren stehen. Im Juni 2007 wurden zusätzlich 1.448 Kinder- und Jugendbuchkäufer interviewt, die repräsentativ für die Kinder- und Jugendbuchkäufer ab zehn Jahren in Deutschland stehen.
Eine Auswertung der Studie lesen Sie im BÖRSENBLATT (45/2007).
Die Studie ist abrufbar unter: