Unternehmen

Davis will Gewinn maximieren

9. Januar 2008
Redaktion Börsenblatt
Der niederländisch-britische Fachinformationskonzern Reed Elsevier setzt auf weitere Einsparungen – und Gewinn­margen über zehn Prozent.
Wie Vorstandschef Crispin Davis der niederländischen Zeitung »Het financieele dagblad« sagte, soll dies unter anderem durch eine engere Kooperation der Unternehmenszweige erreicht werden. 2007 habe man die Kosten um 700 Millionen Dollar (rund 475 Millionen Euro) senken können. Ob der Sparkurs auch Elsevier Deutschland (Urban & Fischer) betreffen könnte, ließ Geschäftsführer Olaf Lodbrok unkommentiert. Konzernsprecher Patrick Kerr sagte auf Anfrage, Details zur Strategie gebe man am 21. Februar bei der Präsentation der vorläufigen Bilanz für 2007 bekannt. Im Juli hatte Reed Elsevier die deutsche Tochter Spektrum Akademischer Verlag an Springer Science + Business Media verkauft.