Adventsrätsel

Verborgener Widerstand

18. Dezember 2019
von Börsenblatt
Auch in unserer heutigen Rätselfrage geht es um den Zweiten Weltkrieg: Gesucht ist eine Gruppierung von Widerständlern, die auf das Ende der nationalsozialistischen Herrschaft hinwirkten. Das Netzwerk, das wir suchen, war größer als allgemein bekannt.

Am 20. Juli 1944 verübte Claus Graf von Stauffenberg in der sogenannten Wolfsschanze ein Bombenattentat auf Adolf Hitler und seinen Führungsstab. Das Attentat erreichte nicht das erklärte Ziel – die Tötung Hitlers. Der geplante Umsturz, der das Kriegsende herbeiführen sollte, scheiterte: "Operation Walküre" wurde zum Fehlschlag und führte zu einer gigantischen Verhaftungswelle und mehr als 200 Hinrichtungen.

Weniger bekannt ist hingegen der "zivile" Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Insbesondere ein Netzwerk von Kollborateuren soll nach Schätzungen von Beteiligten alleine in der Region Rhein-Main rund 10.000 aktive Mitglieder gehabt haben, die konspirativ (und mitunter gar in Kenntnis des geplanten Attentats) den Tag X planten; also jenen Tag, der auf die Terrorherrschaft der Nationalsozialisten folgen sollte. Organisiert waren Genossinnen und Genossen, Politiker und Hausfrauen, Künstler und Polizisten. In ihrem Zentrum stand ein Holzbildhauer, Designkünstler und Gewerkschaftsfunktionär, der 1944 als einer der Mitverschwörer des 20. Juli hingerichtet wurde.

Von welchem Netzwerk ist Rede? Ist es:

  • Die Weiße Rose (die)?
  • Der Kreisauer Kreis (gangen)?
  • Das Leuschner-Netzwerk (findet)?
Die Konspirateure

Mehr zum zivilen Widerstand gegen die Hitler-Diktatur können Sie im Buch "Die Konspirateure" (Theiss Verlag) lesen. Die Journalisten Ludger Fittkau und Marie-Christine Werner haben archivalische Quellen und Nachlässe ausgewertet, Interviews geführt und anhand vieler Einzelpersonen nachgezeichnet, wie der Widerstand organisiert war – und wie die Konspirateure ihre gefährlichen Aktivitäten in die Tat umgesetzt haben.

Wie funktioniert das Börsenblatt-Adventsrätsel?

Ganz einfach: Ab 1. Dezember erscheint jeden Tag eine Frage auf boersenblatt.net. Das entsprechende Türchen im Adventskalender führt Sie direkt zu dieser Frage. Natürlich können Sie auch noch am nächsten Tag die Rätselfrage vom Vortag beantworten.

Lösen Sie von 1. bis 24. Dezember täglich unsere Adventsrätselfragen und notieren Sie sich jede Tageslösung; alle Buchstaben aus den 24 Tageslösungen aneinandergereiht ergeben am 24. Dezember das Lösungswort. Dieses können Sie bis 31. Dezember über ein Formular  an uns übermitteln. Oder Sie schreiben uns eine E-Mail mit dem Lösungswort an adventsraetsel@mvb-online.de

Partner beim diesjährigen boersenblatt.net-Adventsrätsel ist die WBG.