Der AKEP Award wird 2008 erstmals für die Kategorien B-to-B und B-to-C ausgeschrieben. Wozu diese Zweiteilung?
Winters: Die Aufsplittung soll es der Jury erleichtern, eingereichte Produkte und Leistungen differenzierter beurteilen und prämieren zu können. Eine Website für Endkunden beispielsweise für Mitglieder eines Automobil-Clubs können Sie nicht mit einem digitalen Produkt vergleichen, das für ein Unternehmen entwickelt wurde.
Mit dem Junior Award haben Sie das Spektrum zusätzlich erweitert. Eine Chance für Start-Ups?
Winters: Die Branche sollte es als Signal auffassen, dass nicht nur etablierte Dienstleister und Verlage mitmachen können. Es geht darum, auch Ideen jüngerer Firmen zu fördern wenn Sie so wollen, »Graswurzel«-Projekte.
Rechnen Sie in diesem Durchgang mit einer größeren Zahl von Teilnehmern?
Winters: Ich hoffe sehr, dass das erweiterte Spektrum des Preises die Bereitschaft zur Teilnahme steigert und dass der AKEP Award immer stärker in die Branche hineinwirkt. Und teilnehmen sollen nicht nur Produktmanager auf Geschäftsführungsebene. Auch kleine Abteilungen in einem großen Konzern verdienen eine faire Chance. Schließlich ist die Innovation von heute das Geschäft von morgen ganz gleich, wo eine Idee entwickelt wird.