Corona-Bilanz für den österreichischen Buchmarkt

Fast ein Drittel weniger Umsatz

12. Mai 2020
von Börsenblatt
Auch die Gesamtbilanz des österreichischen Buchhandels fällt negativ aus, wie der Hauptverband des österrreichischen Buchhandels mitteilt. Alle Warengruppen verzeichnen Verluste im zweistelligen Bereich.

Berücksichtigt man alle Verkaufskanäle, sowohl den stationären Buchhandel wie auch Nebenmärkte und den komplettenn E-Commerce beträgt der Umsatzverlustfür den April -31,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Alle Warengruppen verzeichnen einen Verlust im zweistelligen Bereich. Das Kinder- und Jugendbuch ist mit -17,4 Prozent am besten aufgestellt. Der großte Umsatzverlust verzeichnet mit einem Minus von -91,8 Prozent die Reiseliteratur.

Damit verhalten sich die Warengruppen ähnlich der Corona-Bilanz für den deutschen Buchhandel.

Für die Umsatzentwicklung seit Jahresbeginn beträgt der Umsatz ein Gesamtminus von -14,5 Prozent. Die Reiseliteratur ist auch hier am stärksten betroffen und liegt bei insgesamt -39,0 Prozent. Auch das Sachbuch liegt mit einem Minus von -19,8 Prozent über dem Durchschnittsverlust. Den geringsten Rückgang hat das Kinder- und Jugendbuch mit einem Minus von -2,4 Prozent.

In Österreich durften die stationären Buchhandlungen unter 400 Quadratmeter erstmals in der Woche nach Ostern öffnen. In Kalenderwochen sah der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat wie folgt aus:

KW 16: - 35 Prozent

KW 17: - 12,3 Prozent

KW 18: - 33,8 Prozent