Umsatzentwicklung

US-Buchhandel: Mehr Geld in der Kasse

17. November 2009
Redaktion Börsenblatt
Die Umsatzkurve der amerikanischen Buchhändler zeigt wieder nach oben: Im September konnten sie laut U.S. Census Bureau ihre Einnahmen um sieben Prozent steigern – hatten also 1,58 Milliarden US-Dollar mehr in der Kasse (ca. 1,1 Milliarden Euro).

Wie das Fachmagazin "Publishers Weekly" berichtet, gibt es dafür vor allem zwei Gründe: die positive Entwicklung bei den College Stores – und der neue Thriller von Dan Brown, »The Lost Symbol« (Verlag: Doubleday / Random House). Die Jahresbilanz bleibt trotzdem weiterhin negativ: Der kumulierte Umsatz nach drei Quartalen beläuft sich auf minus 0,7 Prozent (12,52 Milliarden US-Dollar).

Fest steht jedoch, dass sich der Buchhandel besser entwickelt als der Einzelhandel insgesamt: Im September nahmen die Einzelhändler in den USA 6,5 Prozent weniger ein als im Vorjahr  (kumuliert für Januar bis September 2009: minus 9,7 Prozent)