Hochwassergefährdete Buchhandlungen an der Oder

"Situation scheint derzeit stabil"

31. Mai 2010
Redaktion Börsenblatt
Auch der Börsenverein Landesverband Berlin-Brandenburg beobachtet genau, wie sich die Lage in der Oder-Hochwasserregion entwickelt. "Eisenhüttenstadt, Guben, Schwedt, Frankfurt – wenn die Deiche reißen, kann eine Reihe von Buchhandlungen betroffen sein", sagt Geschäftsführer Detlef Bluhm.
Aktuell habe sich die Lage wieder entspannt, die Situation scheine stabil. "Entscheidend ist aber nicht nur die Höhe des Wassers, sondern auch wie lange das Wasser gegen die Deiche drückt", so Blum.  Bei drei  Wochen Hochwasser könne ein Deich aufweichen und instabil werden: "Auszuschließen ist ein Deichbruch nicht." Problematisch werde es, wenn es wie angekündigt noch stärker regnen würde. Würden Buchhandlungen vom Hochwasser betroffen, würde Blum unverzüglich mit der Landesregierung in Kontakt treten und ausloten, wie man schnellstmöglich helfen könne. "Derzeit hoffen wir aber noch, dass es mit dem Hochwasser glimpflich ausgeht."