"Wir gehen davon aus, dass es deutlich weniger Markenbeschwerden geben wird", sagt Stefan Tweraser, Country Director von Google in Deutschland, in einem Interview auf horizont.net. "Denn nicht mehr die Tatsache der Anzeige als solcher kann künftig Auslöser für einen juristischen Disput sein, sondern lediglich ein irreführender Anzeigentext." Europaweit bekam Google laut Tweraser "einige hundert Beschwerden" im Monat.
Mit der Änderung passt Google die Vorgehensweise in Europa an seine Markenrichtlinie in den meisten anderen Ländern der Welt an. Im März hatte der Europäische Gerichtshof über die Verwendung von Markennamen für Suchmaschinenmarketing getroffen. Das Urteil erlaubt Unternehmen die Verwendung des Markennamens eines Konkurrenten.
Die neue Google-Richtlinie tritt am 14. September in Kraft.