Nah dran: Mitglieder fragen – Mitarbeiter antworten

Was ist eigentlich der EPIX?

30. August 2010
Redaktion Börsenblatt
Gute Zusammenarbeit rund ums Buch: Gemeinsam mit seinen Mitgliedern aus Verlagen, Buchhandlungen und dem Zwischenbuchhandel setzt sich der Börsenverein für eine starke Branche der Zukunft ein. boersenblatt.net stellt jeden Montag Fragen, Antworten und Ansprechpartner aus den Abteilungen im Börsenverein vor. Heute: Michael Schneider zum Thema EPIX.

Was ist eigentlich der EPIX?

Die Abkürzung EPIX steht für Index Elektronisches Publizieren. Der Index, der seit 2008 erstellt wird, gibt Auskunft darüber, wie sich der Bereich des Elektronischen Publizierens in deutschen Verlagen entwickelt und wird vom Arbeitskreis Elektronisches Publizieren (AKEP) im Verleger-Ausschuss des Börsenvereins in Kooperation mit der Kommission Online der Deutschen Fachpresse erstellt. Damit bildet der EPIX nicht nur die gesamten Buchverlagsumsätze im Bereich Elektronisches Publizieren ab, sondern auch die Entwicklung bei den Fachzeitschriften.

Grundlage des EPIX ist eine vierteljährliche Befragung zu den Basiswerten Umsatz, Gewinn, Mitarbeiterzahl und Sachinvestitionen. Werte größer 100 signalisieren einen steigende Basiskennzahlen und in der Folge ein gutes Klima für den Geschäftsbereich Elektronisches Publizieren.

Derzeit liegt der Index bei 107,9 Zählern, also im deutlich positiven Bereich.

Die regelmäßige Erhebung offenbart aber auch interessante Tendenzen und mit den Zusatzfragen zur Bedeutung und Entwicklung von E-Books liefert der EPIX wichtige Daten, die bei zukünftigen Investitionsentscheidungen von großer Bedeutung sind. Die teilnehmenden Verlage erhalten die Umfrageergebnisse übrigens detailliert und exklusiv.

Eine Teilnahme ist jederzeit - mit kurzer eMail an schneider@boev.de - möglich.

Michael Schneider, Referent Elektronisches Publizieren im Verleger-Ausschuss, E-Mail: schneider@boev.de, Telefon: 069/1306-517