Unternehmen

Bertelsmann hebt Prognose für 2010 an

31. August 2010
Redaktion Börsenblatt
Das Medienunternehmen Bertelsmann hat im ersten Halbjahr 2010 nach eigenen Angaben einen Gewinnsprung erzielt. Dem Halbjahresfinanzbericht zufolge legte das Operating EBIT von Januar bis Juni auf 755 Millionen Euro (H1 2009: 497 Millionen Euro) zu. Das Konzernergebnis verbesserte sich um rund eine halbe Milliarde Euro auf einen Nettogewinn von 246 Millionen Euro (H1 2009: -333 Mio. Euro).
Der Konzernumsatz, der um den inzwischen verkauften britischen TV-Sender Five bereinigt wurde, betrug im ersten Halbjahr 7,4 Milliarden Euro (H1 2009: 7,1 Milliarden Euro); die Umsatzrendite legte auf 10,3 Prozent (H1 2009: 7,0 Prozent) zu.

Wie es in dem Halbjahresfinanzbericht heißt, werden die Zuwächse vor allem von den Unternehmensbereichen RTL Group und Gruner + Jahr sowie von Random House getragen, wo sich insbesondere das US-Geschäft und die Digitalaktivitäten positiv entwickelt hätten. 

Bertelsmann-Finanzvorstand Thomas Rabe: „Für das Gesamtjahr heben wir unsere Prognose an. Statt einer stabilen Entwicklung beim Umsatz und Operating EBIT, wie zur Bilanzpressekonferenz im März prognostiziert, erwarten wir nun jeweils Werte über Vorjahresniveau und eine Umsatzrendite von etwa 10 Prozent. Den in Aussicht gestellten Korridor von 400 bis 500 Millionen Euro beim Konzernergebnis heben wir auf einen Wert von mehr als 500 Millionen Euro an. Gleichwohl ist die Visibilität auf den Werbemärkten für das wichtige vierte Quartal noch gering."