Der Gesamtindikator prognostiziert nach 5,2 Punkten im September für Oktober ebenfalls einen Wert von 5,2 Punkten.
Trotz steigender Rezessionsängste kann sich der Gfk zufolge das Konsumklima in Deutschland im Herbst behaupten. Die nach wie vor guten Beschäftigungsaussichten würden die Erwartungen hinsichtlich zunehmender Einkommen wieder ansteigen lassen, heißt es im Konjunkturbericht. Dagegen muss die Anschaffungsneigung im September Verluste hinnehmen.
Konjunkturerwartung: Verbraucher rechnen mit geringerer Wirtschaftsleistung
Nach dem heftigen Einbruch im August schwächt sich die Konjunkturerwartung auch im September weiter ab. Nach dem Minus von 31,2 Punkten im Vormonat verliert der Indikator im September noch einmal 8,6 Zähler und weist aktuell 4,8 Punkte auf. Einen niedrigeren Wert gab es zuletzt im Mai 2010. Damit liegt er weiter über seinem langjährigen Durchschnittswert von 0 Zählern.
Einkommenserwartung: legt wieder zu
Trotz zunehmender Krisenstimmung verbessert sich die Einkommenserwartung im September. Mit einem Plus von 7,5 Punkten kann sie die Verluste aus dem Vormonat mehr als kompensieren und ihr ohnhin hohes Niveau auf aktuell 35,1 Zähler steigern.
Anschaffungsneigung: mit moderaten Verlusten
Nachdem sie im Vormonat noch leicht zulegen konnte, muss die Anschaffungsneigung im September Einbußen hinnehmen. Der Indikator verliert 7,2 Zähler und weist nun 29,7 Punkte auf. Das entspricht in etwa dem Vorjahresniveau. Trotz der aktuellen Verluste ist das Niveau des Indikators noch immer ausgesprochen gut. Dafür sorgt auch die stabile Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.
Konsumklima: stabile Entwicklung
Der Gesamtindikator prognostiziert für Oktober einen Wert von 5,2 Punkten nach ebenfalls 5,2 Zählern im September. Damit trotzt das Konsumklima im Moment der Verschärfung der Schuldenkrise und einem drohenden Übergriff von den Finanzmärkten auf die reale Wirtschaft in Deutschland.