In "Johanna im Zug" thematisiert Kathrin Schärer die Beziehung zwischen der Künstlerin und ihren Figuren. Ein leeres Blatt auf dem Arbeitsplatz füllt sich nach und nach mit der Geschichte des Schweins Johanna, das immer stärker in die Geschichte eingreift: Es bewahrt einen kleinen Eisbären davor, in den falschen Zug zu steigen, bittet um Gesellschaft und bekommt sie auch: zuerst einen Wolf, dann ein Monster, schließlich Schwein Jonathan. Nun hat die Geschichte freie Fahrt gewonnen, die zwei Schweine ziehen der Künstlerin das Blatt aus der Hand und entlassen sie in die nächste Geschichte.
Das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM und der Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH) verleihen den Preis alle zwei Jahre. Schärer bekam den Preis am Freitagabend in der Kornhausbibliothek Bern überreicht.