Der Jury-Vorsitzende Kurt Schuster sagt über Schlögel: Ihn charakterisiert in besonderem Maße sein Engagement für die Verbindung von erzählender Geschichte und zeithistorischer Diagnose." Mit seinem Buch "Terror und Traum – Moskau 1937"(Hanser 2008; Fischer TB 2011) sei ihm ein "großer Wurf" gelungen.
Karl Schlögel ist Professor für osteuropäische Geschichte an der Europa-Universität in Frankfurt/Oder.
Der Preis wird alle zwei Jahre von der Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft in Wolfsburg-Fallersleben vergeben. Die Preissumme von 15.000 Euro wird von der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg gestiftet.
Frühere Preisträger waren Herta Müller (2010), Günter de Bruyn (2008), Walter Kempowski (2006), Hans Joachim Schädlich (2004), Timothy Garton Ash (2002) und Peter Rühmkorf (2000).
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