Veranstaltung

Linke Buchtage Berlin im Kreuzberger Mehringhof

22. Mai 2026
Redaktion Börsenblatt

Von feministischer Kritik am misogynen "Bitch Hunt" über Reportagen zum Rechtsruck in Ostdeutschland bis zur Faschismustheorie als literarischer Gattung: Das bieten die Linken Buchtage Berlin vom 29. bis 31. Mai.

In über 30 Veranstaltungen präsentieren und diskutieren Autor:innen die jüngsten Neuerscheinungen linker und unabhängiger Verlage, so die Ankündigung. Das vielfältige Programm soll einen Querschnitt aktueller gesellschaftspolitischer Fragen abbilden, Denkanstöße geben und zur gemeinsamen Debatte einladen:

Von feministischer Kritik am misogynen "Bitch Hunt" über Reportagen zum Rechtsruck in Ostdeutschland bis zur Faschismustheorie als  literarischer Gattung: Die diesjährigen 23. Linken Buchtage Berlin wollen aktuelle Analysen und widerständige Perspektiven auf gesellschaftliche Konflikte der Gegenwart versammeln. Zudem gehe es um die Geschichte der Behindertenbewegung, antimilitaristische Positionen angesichts globaler Aufrüstung sowie solidarische und emanzipatorische Perspektiven auf soziale Kämpfe. 

Parallel zu Buchvorstellungen und Podien lädt eine Vielfalt linker und unabhängiger Verlage auf zwei Etagen zum Erkunden ihrer aktuellen Programme ein. Die begleitende Comic-Ausstellung "Gerahmte Diskurse" ergänze das Programm mit visuellen Beiträgen.

Alle Veranstaltungen finden in den Räumen des Kreuzberger Mehringhofs statt, Gneisenaustr. 2A, 10961 Berlin, 2. Hinterhof. Zu erreichen über den nah gelegenen U-Bahnhof Mehringdamm mit den Linien U6 / U7

Das vollständige Programm und alle weiteren Information finden sich unter: www.linkebuchtage.de oder auf Instagram: https://www.instagram.com/linke_buchtage_berlin/

Über die Linken Buchtagen Berlin:

Seit 2003 wollen die Linken Buchtage Berlin Raum für Bücher jener linker und unabhängiger Verlage bieten, deren Programme die großen Bühnen und Auslagen nur selten erreichen. Die Buchtage sind keine reine Publikumsschau, sondern Ort zum Austausch von Verleger:innen, Autor:innen und Besucher:innen zugleich. Schwerpunkt bleibe das politische Sachbuch, im Zweifel stehe Inhalt jedoch über Form. Das vielfältige Programm, Jahr für Jahr mit Bedacht ausgewählt, soll einen Querschnitt aktueller gesellschaftspolitischer Fragen abbilden, Denkanstöße geben und zur gemeinsamen Debatte einladen.