Dabei wurden 8 Prozent mehr Buchexemplare verkauft, zitieren Medien die Studie, insgesamt gingen 2,3 Milliarden Bücher über den Ladentisch. Der gesamte Umsatz der Verlagsindustrie sank dagegen um knapp 1 Prozent auf 27,1 Milliarden US-Dollar, verursacht insbesondere durch Umsatzeinbußen im Schulbuchmarkt.
Eine beachtliche Steigerung um 44,2 Prozent wurde 2012 für E-Books im Vergleich zum Vorjahr gemessen. Dabei im Einzelnen:
- Belletristik: plus 42 Prozent (auf 1,8 Milliarden US-Dollar)
- Sachbuch: plus 22 Prozent (auf 484,2 Millionen US-Dollar)
- Kinder- und Jugendbuch: plus 117 Prozent (auf 469,2 Millionen US-Dollar)
Mit 3,04 Millarden US-Dollar kamen E-Books auf einen Anteil von rund 20 Prozent am Buchhandelsumsatz (im stationären Sortiment und über Online-Händler) der US-Verlage (2011: 16 Prozent).
Der Buchverkauf per Online-Handel legte im Jahresvergleich um 21,3 Prozent zu, während im stationären Buchhandel 7 Prozent weniger umgesetzt wurde (u.a. ein Effekt der Borderspleite von 2011).
Andererseits konnten die Verlage auch mehr Hardcover absetzen: die Einahmen von 5,1 Milliarden US-Dollar bedeuteten einen Zuwachs von 1,3 Prozent gegenüber 2011. Auch bei den Taschenbüchern kam es zu einem leichten Plus von 0,4 Prozent (auf 4,96 Milliarden US-Dollar). Insgesamt hielt sich der Umsatz mit gedruckten Büchern (12 Milliarden US-Dollar) trotz E-Book-Konkurrenz auf dem Niveau von 2011.
Bei Kinder- und Jugendbüchern wuchs der Umsatz 2012 zweistellig: um 13 Prozent auf 3,7 Milliarden US-Dollar, davon 469,2 Millionen US-Dollar (plus 117 Prozent) durch E-Books. Damit hatten E-Books in diesem Segment einen Umsatzanteil von 12,6 Prozent (2011: 6,5 Prozent).
Downloads von Hörbüchern spielten 240,7 Millionen US-Dollar ein − ein Plus von 21,8 Prozent zum Vorjahr.
Für die Studie hat BookStats Daten von rund 1.500 Verlagen ausgewertet. Die komplette Studie erscheint im Juni.
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