Datenqualität, Digitale Vorschauen, Titelinformationssystem und Bewertungsdatenbank waren die Themen der Task Force aus Verlegern, Buchhändlern und Zwischenbuchhändlern, die in den vergangenen Monaten Empfehlungen zum Umbau des VLB zur Metadatenbank erarbeitet haben. Die Ergebnisse liegen jetzt vor. Mitte des Jahres sollen die Projekt- und Finanzierungspläne stehen, sagte MVB-Geschäftsführer Ronald Schild heute in Leipzig. Dort diskutierten am Messefreitag Clemens Birk (Geschäftsführer Umbreit), Armin Gmeiner (Gmeiner Verlag), Peter Kraus vom Cleff (Geschäftsführer Rowohlt), Christoph Paris (Ravensbuch) und Ralph Schiering (Berater) und Ronald Schild unter der Moderation von Jens Löbbe (Kirchner + Robrecht) das MVB-Projekt.
Die Buchhändler sollen sich über das VLB perfekt und umfassend iinformieren können, formulierte Clemens Birk das oberste Projektziel. "Es kann nicht sein, dass Endkunden mehr wissen als der Buchhandel", so Birk. Dazu gehört für Christoph Paris auch eine von Verlagen und Buchhändlern gleichermaßen bestückte unabhängige Bewertungsdatenbank, die den Kunden Kaufanreize gibt. Die Bewertungsdatenbank soll nur dann realisiert werden, wenn mindestens 350 Buchhandlungen mitmachen und aus dem Kreis der Teilnehmer finanziert werden.
Was zählt? Datenqualität!
VLB-Daten haben im Handel nicht immer den besten Ruf, sind aber Voraussetzung dafür, das VLB als Marketingtool nutzen zu können. Mit der geplanten Metadatenbank sollen Verlage ihre Titelinformationen besser pflegen können.Wann geht es los?
Schon bald soll der der Umbau des VLB zur Metadatenbank Fahrt aufnehmen. "Die Empfehlungen werden jetzt zusammengeführt, Projekt- und Finanzierungspländer aufgestellt", sagte Ronald Schild. Schon Mitte des Jahres soll Schild zufolge mit der Umsetzung begonnen werden.
Unten angehängt finden Sie eine Audiodatei "Ronald Schild über die Inhalte der Metadatenbank VLB+".
Die Kommentare sind nur für registrierte Benutzer sichtbar. Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben.