Im Juni 2015 soll sich die Hauptversammlung des Börsenvereins mit den Ergebnissen des Prüfauftrags befassen. Außerdem wird das Thema schon beim nächsten Branchenparlament im November auf der Agenda stehen. Einen Verkauf der Wirtschaftstöchter, wie er auf der Zukunftskonferenz ebenfalls diskutiert wurde, hat der Vorstand dagegen abgelehnt.
Der Vorstandsbeschluss vom 24. September im Wortlaut:
"Der Buchmarkt ändert sich u.a. durch die Digitalisierung stark und dynamisch. Aus diesem Grund sind im Börsenverein des Deutschen Buchhandels Strukturen erforderlich, die schnellere Entscheidungswege, größere Transparenz, verbesserte Kommunikationsstrukturen und stärkere Partizipation aller Marktteilnehmer ermöglichen. Die Impulse der Zukunftskonferenz aufnehmend, bittet der Vorstand das Hauptamt deshalb um die Prüfung einer Auflösung der Spartenorganisation des Verbandes.
Der Arbeitsauftrag an das Hauptamt beinhaltet weiterhin die Prüfung folgender Punkte:
- die strukturelle und inhaltliche Neuordnung regionaler Dienstleistungen und Zusammenarbeit
- die Öffnung des Verbandes für weitere Mitgliedergruppen
- die Einbeziehung der Mitglieder bei Formulierung der Dienstleistungen des Verbandes
Der Verkauf der Wirtschaftsbetriebe wird vom Vorstand aus branchenpolitischen und wirtschaftlichen Gründen abgelehnt. Der Prüfungsauftrag des Vorstands – unter der Berücksichtigung der Beteiligung der notwendigen Gremien – soll eine Befassung der 191. Hauptversammlung mit den Ergebnissen am 19. Juni 2015 ermöglichen."
Alle Vorschläge, die auf der Zukunftskonferenz am 11. und 12. September von 100 Teilnehmern aus der Branche erarbeitet worden sind, können hier nachgelesen und auch direkt kommentiert werden.
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