Erlanger Zukunftskonferenz

"Die Buchbranche am Rand des Abgrunds?"

Die achte Folge der Erlanger Zukunftskonferenz "Innovation@Publishing" am 16. November läuft unter dem Titel: "Die Buchbranche am Rand des Abgrunds?"

Die Veranstaltung der Buchwissenschaft Erlangen beginnt am Freitag, den 16. November um 9 Uhr im Senatssaal im Kollegienhaus, Universitätsstraße 15, 91054 Erlangen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die jüngsten Zahlen zeigen, dass die Branche seit 2012 laut GfK weit mehr als sechs Millionen Buchkäufer verloren hat. Und das vor allem in den Altersgruppen zwischen 20 und 50. Tatsache sei auch, dass die Umsätze seit dem Jahr 2000 stagnieren, die Wachstumsraten des E-Books stark zurückgegangen sind, der Taschenbuchmarkt unter Druck geraten sei. Namhafte Referentinnen und Referenten aus der Buchbranche beleuchten diese Entwicklungen und geben Gelegenheit zur Diskussion, kündigt Günther Fetzer vom Institut für Buchwissenschaft der Universität Erlangen an.

Das Programm:

  • 09:00 Uhr − Ursula Rautenberg/Günther Fetzer: Begrüßung und Einführung
  • 09:30 Uhr − Ehrhardt F. Heinold/hspartner: Abgrund oder Aufbruch? 10 Thesen zur Zukunft der Buch- und Verlagsbranche
  • 10:15 Uhr − Jana Lippmann/Börsenverein: Studie "Buchkäufer – quo vadis"
  • 11:15 Uhr − Kirsten Steffen/Bommersheim Consulting: Durchstarten mit Selbst-Bewusstsein. Erfolgreich berufliche Startpositionen definieren.
  • 13:00 Uhr − Lutz Kreutzer/Self-Publishing-Day: Selfpublishing – ein Überblick
  • 13:45 Uhr − Michael Döschner-Apostolidis/Holtzbrinck ePublishing: Herausforderungen der digitalen Transformation für die Verlagsbranche heute
  • 14:30 Uhr − Lucas Lüdemann/Community Editions: Mit Influencern Leser zurückgewinnen
  • 15:30 Uhr − Gesa Schöning/QualiFiction: Bestseller-DNA: Vorhersage des nächsten Bestsellers durch KI-Software?
  • 16:15 Uhr − Cigdem Aker/Junge Verlagsmenschen: Fünf Mythen über den Einstieg in die Buchbranche

Anmeldungen werden bis zum 8. November erbeten und sind über die Website der Buchwissenschaft Erlangen möglich.

1 Kommentar/e

Diskutieren Sie mit ...

  • D. Orie

    D. Orie

    Bitte weist immer wieder auf eine bessere Lese- und Rechtschreibförderung hin - d. h. auch eine bessere Deutschlehreraus- und -weiterbildung - in Qualität und Quantität. Wir müssen mittel- und langfristig die richtigen Schienen stellen. Wenn keine Leser ausgebildet werden, dann sind sie für immer weg.

    • Informationen zum Kommentieren

      Bitte kommentieren Sie zur Sache. Aggressive, polemische und beleidigende Kommentare werden nicht veröffentlicht. Wir werden Ihren Kommentar so schnell wie möglich freischalten. Hier lesen Sie unsere Netiquette.

    • Mein Kommentar

      Bitte kommentieren Sie zur Sache. Aggressive, polemische und beleidigende Kommentare werden nicht veröffentlicht. Wir werden Ihren Kommentar so schnell wie möglich freischalten. Hier lesen Sie unsere Netiquette.

      Ihr Profilbild können Sie über den externen Dienst Gravatar einbinden.

      (E-Mail wird nicht veröffentlicht)
      CAPTCHA image
      Wenn Sie die Buchstabenkombination nicht entziffern können, erhalten Sie durch Klick auf die Buchstaben eine neue Kombination.

      * Pflichtfeld