Essaypreis des Philosophicum Lech

Shortlist des Tractatus 2018

Der Verein Philosophicum Lech hat die Shortlist für den Tractatus – Preis für philosophische Essayistik bekannt gegegen. Der Preisträger der mit 25.000 Euro dotierten Auszeichnung wird Anfang September verkündet.

Die Shortlist wurde dem Vorsitz von Konrad Paul Liessmann (nicht stimmberechtigt) von der dreiköpfigen Jury getroffen, der die Philosophin Barbara Bleisch (Schweiz), der Schriftsteller und ehemalige Verleger Michael Krüger (Deutschland) und seit 2018 der Autor und Journalist Thomas Vašek (Österreich) angehören.

Folgende Werke stehen auf der Shortlist zum Tractatus 2018:

  • Thomas Bauer: "Die Vereindeutigung der Welt. Über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt" (Reclam)
  • Isolde Charim: "Ich und die Anderen. Wie die neue Pluralisierung uns alle verändert" (Paul Zsolnay Verlag)
  • Wolfram Eilenberger: "Zeit der Zauberer. Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919−1929 (Klett Cotta)
  • Guillaume Paoli: "Die lange Nacht der Metamorphose. Über die Gentrifizierung der Kultur" (Matthes & Seitz Berlin)
  • Christoph Türcke: "Umsonst leiden. Der Schlüssel zu Hiob" (Zu Klampen Verlag)
  • Wolfgang Ullrich: "Wahre Meisterwerte. Stilkritik einer neuen Bekenntniskultur" (Wagenbach)

"Prämiert werden herausragende Essays oder essayistisch orientierte Sachbücher, die philosophische Fragen für eine breitere Öffentlichkeit verständlich diskutieren und einen Beitrag zu einer nicht nur fachspezifischen Debatte von philosophischen Fragen liefern. Die Originalität des Denkansatzes, die Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und die Relevanz des Themas werden dabei besonders berücksichtigt", erläutert Konrad Paul Liessmann, auch wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, die Intention des Preises.

Die Verkündung des Preisträgers erfolgt Anfang September, die feierliche Preisverleihung findet am 21. September im Rahmen des 22. Philosophicum Lech (19.−23. September) statt.

Der Essay-Preis wurde auf Anregung von Schriftsteller Michael Köhlmeier vom Philosophicum Lech ins Leben und wird 2018 zum zehnten Mal vergeben. Mit 25.000 Euro Preisgeld gehört er zu den höchstdotierten im deutschsprachigen Raum.

Im vergangenen Jahr ging der Tractatus an Ralf Konersmann für "Wörterbuch der Unruhe" (S. Fischer).

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