Frankfurter Buchmesse: Neues Veranstaltungszentrum

Raum für Inspiration

Die Frankfurter Buchmesse plant ein neues Veranstaltungszentrum für Literaturevents auf der Agora.  Das organisch geformte Bauwerk aus Holz und PVC-Membran, das bis zu 400 Gästen Platz bieten soll, ist noch im Entwicklungsstadium und soll im Oktober der Ort für publikumsstarke literarische Veranstaltungen sein. 

So sieht der Innenraum des geplanten Pavillons aus

So sieht der Innenraum des geplanten Pavillons aus © Architekten schneider + schumacher, Visualisierung NH Studio

»Geschichten brauchen gute Orte!«, meint Lars Birken-Bertsch, Director Business Development bei der Frankfurter Buchmesse. Als Projektleiter arbeitet Birken-Bertsch zusammen mit den Architekten von schneider + schumacher an Idee und Konzept des Bauwerks: "Der Frankfurt Pavilion soll unseren Partnern und deren herausragenden Inhalten einen angemessenen Rahmen bieten. Wir wollen zusammen eine ganz besondere Atmosphäre des Austauschs und der Vernetzung für unsere Messegäste kreieren." Außerdem soll mit dem Frankfurt Pavilion das 2017 gegründete BOOKFEST, das Festival der Frankfurter Buchmesse, ein Zentrum auf dem Messegelände erhalten. Ergänzend dazu finden auch außerhalb des Messeareals  Veranstaltungen in ausgewählten Frankfurter Locations statt. 

Ein Hingucker auf der Agora: Der neue Pavillon für Literaturveranstaltungen

Ein Hingucker auf der Agora: Der neue Pavillon für Literaturveranstaltungen © Architekten schneider + schumacher, Visualisierung NH Studio

Der auffallende Bau, geplant und umgesetzt von dem renommierten Architekturbüro schneider + schumacher, bietet unter einer selbsttragenden Holzkonstruktion mit lichtdurchlässiger Membran 500 Quadratmeter Grundfläche und 6,5 Meter Höhe. „Bücher zeigen immer erst bei genauer Betrachtung ihr Inneres. Dann aber ziehen sie dich im besten Fall direkt in ihren Bann … genau dieses Bild hatten wir vor Augen, als wir den Pavillon entworfen haben. Ein Kokon, der sich im Inneren zu einem atmosphärischen und multimedial bespielbaren Raum öffnet.“, so das Architektenteam von schneider+schumacher über die Idee des Bauwerks.

Kai Otto, Till Schneider (schneider+schumacher), Andreas Rutschmann, Ulrich Storck (Bollinger + Grohmann), Ragunath Vasudevan (schneider+schumacher), Lars Birken-Bertsch und Juergen Boos (FBM)

Kai Otto, Till Schneider (schneider+schumacher), Andreas Rutschmann, Ulrich Storck (Bollinger + Grohmann), Ragunath Vasudevan (schneider+schumacher), Lars Birken-Bertsch und Juergen Boos (FBM) © Kirsten Bucher

Während aller Messetage wird der Pavillon bespielt: An den Fachbesuchertagungen dominieren Pressekonferenzen, Preisverleihungen, Panels und innovative Konferenzformate das Programm; am Publikumswochenende erwarten die Messegäste ein Bestseller-Lesungen, Autorengespräche sowie musikalischen Interpretationen und kulinarischen Erlebnisse. 

Die ersten Namen von Autoren wurden schon bekannt gegeben: Paul Beatty, Dmitry Glukhovsky, Cixin Liu, Meg Wolitzer, Deniz Yücel und Juli Zeh werden erwartet.

 »Der Frankfurt Pavilion soll der Ort sein, an dem Diskussionen geführt, Wissen geteilt, Kontakte geknüpft und Trends geprägt werden«, freut sich Buchmessedirektor Juergen Boos jetzt schon.

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