Haus des Buches

Frankfurt: Börsenverein hat ein neues Domizil

Die Börsenvereinsgruppe ist umgezogen: Das "Haus des Buches" in der Frankfurter Braubachstraße wird künftig auch ein Treffpunkt für kulturelle Veranstaltungen sein.

Haus des Buches: Ansicht von der Braubachstraße

Haus des Buches: Ansicht von der Braubachstraße © Christoph Lison

In der Braubachstraße - in direkter Nähe zum Frankfurter Römer und zur Paulskirche - ist jetzt das neue Zentrum der Buchbranche: In den vier Gebäudeteilen zwischen Braubachstraße und Berliner Straße sind der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Ausstellungs- und Messe GmbH (Frankfurter Buchmesse), die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH, die Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft mbH, die Deutsche Fachpresse, die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj), die Litcam und die Litprom untergebracht.

Zwar sei der Abschied vom Goethehaus, in unmittelbarer Nähe der alten Adresse am Großen Hirschgraben, nicht leicht gefallen, aber das Buchhändlerhaus am Hirschgraben "war sehr marode", sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und Sprecher der Börsenvereinsgruppe.

Ort für Kultur und Begegnung

"Wir freuen uns, dass wir jetzt in der Frankfurter Kulturmeile angekommen sind“, so Skipis, "denn wir haben mit dem Haus des Buches einen Ort der Begegnung, Literatur und Kultur für Frankfurt am Main geschaffen." So wolle die Börsenvereinsgruppe in ihren neuen Räumen künftig auch ein eigenes Kulturprogramm anbieten. "Die Kulturmeile ist der ideale Ort für kulturelle Veranstaltungen", findet Skipis.
 
Verantwortlich für das Bauprojekt ist das Frankfurter Büro Scheffler + Partner Architekten. "Die Herausforderung bei diesem Projekt bestand darin, drei unter Denkmalschutz stehende Gebäude in die Planung zu integrieren", sagt Ernst Ulrich Scheffler. Die Brauchbachstraße sei die schönste Straße in Frankfurt: "Sie ist einer der Orte, an dem sich das kulturelle Leben in der Stadt widerspiegelt".

Der Börsenverein hat in das Gebäude 19 Millionen Euro investiert, davon wurden rund 630.000 Euro für eine denkmalgerechte Sanierung der drei historischen Gebäudeteile aufgewendet. Die Baumaßnahmen für das Haus des Buches starteten Ende 2009, im Juni 2010 wurde der Spatenstich zum neuen Standort gefeiert. Im Dezember 2011 begann der Umzug, der Ende Januar 2012 abgeschlossen war.

Am 9. Februar 2012 wird das Haus mit einer Matinee offiziell eröffnet.

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