Jahresbilanz 7: Gerdt Fehrle, Louisoder Verlag

"2017 wollen wir uns auf Lesungen konzentrieren"

Bis zum 31. Dezember kommt auf boersenblatt.net jeden Tag eine Branchenpersönlichkeit zu Wort. Unsere kleine Jahresbilanz, verbunden mit einem Ausblick auf 2017. Heute: Gerdt Fehrle, der Autor und Louisoder-Verleger, über Highlights, den Spielraum für Wiederentdeckungen und Pläne für 2017.

Gerdt Fehrle, Autor und Gründer des Louisoder Verlags

Gerdt Fehrle, Autor und Gründer des Louisoder Verlags © privat

Worüber haben Sie sich in diesem Jahr besonders gefreut?
Mein Highlight 2016 war Rabih Alameddines "Eine überflüssige Frau". Mit seinem Roman sind wir jetzt nicht nur in der dritten Auflage, sondern auch auf der Hotlist der Independent-Verlage. 

Was ist Ihnen in diesem Jahr misslungen?
Da muss ich jetzt gerade wirklich überlegen. Natürlich verbessern sich die Rahmenbedingungen in der Branche nicht, Stichwort VG Wort, aber einen persönlichen Misserfolg habe ich nicht zu verkraften.

Louisoder kümmert sich um moderne Klassiker. Gibt es im Buchhandel überhaupt Spielraum für Wiederentdeckungen?
Ja, diesen Spielraum gibt es tatsächlich. In unserer Sparte "Vergessene Moderne" widmen wir uns Werken aus der Zeit von 1925 bis 1965. Wobei wir uns auf Bestseller konzentrieren, die in Deutschland aufgrund der politischen Ereignisse in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht veröffentlicht wurden.

Was wollen Sie 2017 regeln?
Wir wollen uns 2017 auf Veranstaltungen konzentrieren: Buchhandelslesungen, Buchhandelslesungen, Buchhandelslesungen.

Bald gibt es Geschenke. Was wünschen Sie sich?
Ich wünsche mir, dass mir mein Job 2017 genau so viel Freude bereitet wie im ablaufenden Jahr und natürlich weiterhin gute Verkäufe.

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