"Gemischte Gefühle"
Premiere für das neue Hallendesign der Frankfurter Buchmesse - wie ist es angekommen? Ein Messerundgang mit einem ersten Stimmungsbild.
Orientierung in den Übergängen
Premiere für das neue Hallendesign der Frankfurter Buchmesse - wie ist es angekommen? Ein Messerundgang mit einem ersten Stimmungsbild.
Orientierung in den Übergängen
Vor gefühlt einem halben Menschenalter hat Dietrich zu Klampen einmal eine „Stand-Deplatzierung“ erlitten. Der Verlag aus dem niedersächsischen Springe fand sich unversehens zwischen mit Duftkerzen und Räucherstäbchen nebelnden Esoterikern und einem DKP-nahen Haus, das Erich-Honecker-Ansprachen („Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“) in Dauerschleife abnudelte. „Es war wie eine chinesische Wasserfolter“, erinnert sich zu Klampen. „Damals habe ich mich das erste Mal beschwert.“ Vor der Premiere des neuen Hallenlayouts hatte zu Klampen, wie er gegenüber dem Börsenblatt betont, „große Sorgen“. Denn aufgegeben hatte man nicht weniger als den „Platz an der Sonne“: In Halle 3.1 hatte man den Balkon vor der Nase, einen offenen Eckstand und nahebei ein Netz langjährig befreundeter Verlage, viele davon in der Kurt-Wolff-Stiftung organisiert. Nach dem großen Reset treffen wir in Halle 3.0 einen tiefenentspannten Dietrich zu Klampen, der sich über „kurze Wege nach draußen und tolle Nachbarschaften“ freut, die Messe sei „mit viel Bedacht“ zu Werke gegangen. Ein Vorteil der Null-Ebene: „Beim Auf- und Abbau sparen wir mindestens eine Stunde!“
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