Mit ihrem Debütroman "Meine weißen Nächte" (2004) wurde sie als Entdeckung gefeiert, mit "Hochzeit in Jerusalem" (2007) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Zuletzt veröffentlichte sie den Roman "Wer wir sind" (2021), im Frühjahr 2026 erscheint "Alle meine Mütter" (alle Rowohlt Verlag). Außerdem schreibt Lena Gorelik regelmäßig Essays und Reportagen zu aktuellen Themen, u. a. für die Süddeutsche Zeitung und Die Zeit.
Als Mit-Herausgeberin von "Trotzdem sprechen" trat sie bei Veranstaltungen nach dem 7. Oktober 2023 dafür ein, im Dialog zu bleiben. Die gemeinsam mit Carolin Emcke gestaltete Lese-Performance von „József Debreczeni: Kaltes Krematorium“ trug dazu bei, die Erinnerungen an die Verbrechen der Nationalsozialisten wachzuhalten. Lena Gorelik rege mit ihren Büchern und durch ihre Auftritte auf der Bühne zu einem differenzierten, lebendigen und kritischen Austausch an, so das Netzwerk der Literaturhäuser.