Sebastian Guggolz: Dass unsere Mitglieder das Börsenblatt als ihr Magazin und als mit dem Börsenverein so eng verbunden ansehen, freut mich und kann ich verstehen. Das ist auch eine schöne Bestätigung für die Arbeit der Redaktion und des Teams.
Das Börsenblatt ist aber viel mehr als ein reines Verbandsorgan, denn die Berichterstattung bleibt ja beileibe nicht nur auf die Aktivitäten des Verbands beschränkt. Es ist das einzige verbliebene redaktionelle Angebot, das die Entwicklung der gesamten Buchbranche in Deutschland und darüber hinaus begleitet, beschreibt und kommentiert.
Ein Verband kann diesen Aufwand aus eigenen Mittel gar nicht leisten, zumal vor dem Hintergrund sinkender Mitgliederzahlen, also auch schwindender Beitragseinnahmen. Deshalb ist das Börsenblatt unabhängig vom Verband bei MVB organisiert und muss sich wirtschaftlich eigenständig behaupten. Entgegen landläufiger Meinung – weil man bislang das gedruckte Heft automatisch mit der Mitgliedschaft frei Haus geschickt und auch einen kostenfreien Online-Zugang pro Mitgliedschaft bekommen hat – bezahlen unsere Mitglieder mit ihren Beiträgen allerdings nicht das Börsenblatt, sondern der Verband profitiert im Gegenteil von den geleisteten Lizenzzahlungen von MVB. Deshalb müssen wir alle, Verband wie Mitglieder, Interesse daran haben, dass das Börsenblatt sich wirtschaftlich auch weiterhin trägt.
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