Projekt soll fortgesetzt werden

Vier Preisträgerinnen beim ersten Rabbit Romantasy Award

14. Oktober 2026
Redaktion Börsenblatt

Auf der Frankfurter Buchmesse wurde am Samstag in der Festhalle der erste Rabbit Literaturpreis für Romantasy verliehen. Neben den drei Preiskategorien Bestes Debüt, Beste Romantasy und Beste Romantasy Dunkle Liebe vergab die Jury eine Sonderauszeichnung, um ein außergewöhnliches Werk zu würdigen.

Drei Frauen auf einer Bühne der Frankfurter Buchesse: Valentina Lindner, Mira Konrad und Miriam Berger

Der Rabbit-Vorstand bei der Preisverleihung: Valentina Lindner, Mira Konrad und Miriam Berger

Die Preisträgerinnen

In der Kategorie Bestes Debüt gewann Autorin Anna Knopf mit ihrem Erstlingswerk "What the Night Hides", erschienen 2025 im Knaur Verlag.  Simone Hellwig, Social Media Managerin der Frankfurter Buchmesse, würdigte in ihrer Laudatio "eine Welt, in die man direkt eintaucht, […] voller Magie und Geheimnisse, die es zu lüften gilt" und betonte neben "starke[n] weibliche[n] Charaktere[n] […], die trotzdem Schwäche zeigen dürfen" auch den Stil, der "die schönsten Bilder vor dem inneren Auge" erschaffe.

In der Sonderkategorie Dunkle Liebe gewann Alessia Gold mit "In the Shadows we wait" (Knaur, 2025). Mira Konrad, Initiatorin des Preises, begründete stellvertretend für die Jury deren Entscheidung mit einprägsamen Figuren, deren Verhaltensmuster bereits im Auftakt der Dilogie glaubhaft begründet sowie reflektiert werden. Auch der atmosphärische Weltenbau mit klassischen Elementen des Gothic Horror, eingewoben in ein modernes Setting, habe überzeugt.

In der Hauptkategorie Beste Romantasy wurde der Young Adult Roman "How to Fight Fate" von Saskia Louis (Ueberreuter, 2025) ausgezeichnet. Bestseller-Autorin Marah Woolf gratulierte ihrer Kollegin in ihrer Laudatio herzlich und zitierte den Juryentscheid mit herausragenden Dialogen und dem Mut, klassische Handlungsmuster der Romantasy aufzubrechen und zu hinterfragen.

Mit einer Sonderauszeichnung würdigte die Jury die Autorin Sarah Scheumer mit "Ein Herz aus Moos und Schatten" (Piper, 2025); ein außergewöhnliches Werk, das vertraute Erzählkonventionen hinter sich lasse und mit einer ungewöhnlichen Geschichte, einem feinfühligen Schreibstil und einer ganz eigenen erzählerischen Handschrift überzeuge.