Kriminalromane mit Wien-Bezug

Wiener Krimipreis 2026: Die Shortlist

24. Juni 2026
Redaktion Börsenblatt

Die Shortlist für den Wiener Krimipreis (vormals Leo-Perutz-Preis für Wiener Kriminalliteratur) steht fest. Fünf Titel konkurrieren um den mit 5.000 Euro dotierten Preis der Stadt Wien Kultur und des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels. 

Cover der Shortlisttitel für den Wiener Krimipreis 2026

Folgende Titel, in alphabetischer Reihenfolge nach Autor:in, sind nominiert:

  • Angelika Hager: "Pardon, aber da schwimmt eine Leiche in der Schokolade" (Carl Ueberreuter)
  • Fabian Navarro: "Vienna Falling" (Leykam)
  • Martina Parker: "Miss Vergnügen" (Gmeiner)
  • Ursula Poznanski: "Das Signal" (Droemer Knaur)
  • Stefan Slupetzky: "Nichts wie weg" (Picus)

Welches Werk den Preis gewinnt, wird am 22. Oktober im Rahmen eines Autor:innenempfangs bei der Kriminacht bekanntgegeben. Alle nominierten Autor:innen werden in verschiedenen Wiener Kaffeehäusern bei freiem Eintritt aus ihren Werken lesen. 

Die Jury 2026 besteht aus Sylvia Fassl-Vogler (Stadt Wien Kultur), Sascha Wittmann (Bücher Wittmann), Ingrid Rehusch (Radio Wien, ORF) und Petra Hartlieb (Preisträgerin 2025).

Über die Auszeichnung

Der Wiener Krimipreis zeichnet Kriminalromane mit hoher Qualität und literarischem Anspruch aus. Darüber hinaus sollen die ausgezeichneten Werke möglichst innovativen Charakter haben und einen Wien-Bezug aufweisen.

Im Vorjahr ging der Preis an Petra Hartlieb für ihren Kriminalroman "Freunderlwirtschaft" (DuMont).