Bibliotheken

Die Zukunft der Privatbibliothek

23. April 2026
Redaktion Börsenblatt

Was tun mit den vielen Büchern, wenn man von einer großen Wohnung in eine kleinere zieht, wenn man alt wird oder einen Nachlass aufzulösen hat? Dieser schwierigen Frage widmet sich am 21. Mai ein Symposium in Frankfurt am Main.

Was tun mit den vielen Büchern, wenn man von einer großen Wohnung in eine kleinere zieht, wenn man alt wird oder einen Nachlass aufzulösen hat? Ein Leseleben spiegelt sich darin, oft auch eine Gelehrtenkarriere, mitunter eine ganze Existenz. Doch selbst für berühmte Wissenschaftler und Künstler ist es schwierig geworden, ihre Büchersammlungen weiterzugeben – und wenn, dann gelingt es nur in Teilen. Lösungen für das Problem gibt es offenbar nur im Einzelnen, Individuellen, falls überhaupt. Dieses Thema zu erörtern, mit einigen systematischen Überlegungen zum gegenwärtigen Status der Privatbibliothek und zu deren möglicher Zukunft, ist Gegenstand dieses kleinen Symposions, das im Freien Deutschen Hochstift stattfinden wird. Teilnehmen werden der Bibliothekar Michael Knoche, Anne Bohnenkamp-Renken, die Direktorin des Freien Hochstifts, der Wissenschaftshistoriker Michael Hagner, der Antiquar Wolfgang Rüger und andere.

Das Symposion findet aus Anlass des 75. Geburtstags von Michael Knoche statt, der von 1991 bis 2016 Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar war.

Frankfurt am Main, 21. Mai 2026, 15 bis 19 Uhr
Freies Deutsches Hochstift, Arkadensaal, Großer Hirschgraben 23–25
Eintritt frei

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