"Demokratie braucht die Buchbranche als starkes Rückgrat"
Vom 19. bis 22. März kommt die Buchbranche zur Leipziger Buchmesse zusammen – "in gesellschaftlich und politisch bewegten Zeiten", so der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Kritik verteilt er etwa an die jüngsten kulturpolitischen Entscheidungen.
"Deutschland verrecke bitte"
"baise la police" (ficke die Polizei)
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/bremen-buchhandlungspreis-golden-shop-viertel-100.html
Interessant, wer sich so alles in der Buchbranche mit dem Golden Shop in Bremen und seinen Parolen an der gelben Hausfront solidarisch erklärt, einen Riesenskandal sieht oder versucht herauf zu beschwören.
Weimer hat wohl in ein Wespennest gestochen, wenn er das Votum und das Zuschanzen öffentlichen Gelder einer linksorientieren Jury an Unterstützer von wohl linksradikalen oder vielleicht sogar linksextremen Kräften stoppt.
Dass die linke Szene verfassungsrechtliche Berichte über sie wie der Teufel das Weihwasser hasst, ist ja nach zu voll ziehen.
Das einseitige Goutieren des Aufschreis und unbarmherzige solidarische Bashing des ungeliebten nicht linkswoken Kulturstaatsminister durch das Who der Who der Buchbranche - seltsam und beängstigend. Alle gegen einen. Alle machen mit. Ausscheren würde wohl einen selber zum Bashingopfer machen.
Die verfassungsrechtlichen Hintergründe werden tendenziell ad absurdum und damit auch die Arbeit des Verfassungsschutzes als fragwürdig eingestuft. Jetzt muss der Datenschutz herhalten, um die Pfründe zu bewahren. Dafür ist die Institution Staat dann doch gut genug.
Was soll denn Weimer machen, wenn verfassungsrechtliche Meldungen vorliegen? Preisvergabe durchwinken und dann das Bashing ertragen, wenn geleakt wird, dass er Regierungsgelder an Unterstützer von wohl linksradikalen oder vielleicht sogar linksextremen Kräften frei gegeben hat? Ob die komplette Buchbranche ihm in dieser Konstellation ebenso fulminant den Rücken stärkt?