Zukunftsparlament 2026

Jennifer Görges ist neue Zukunftssprecherin

20. Juli 2026
Stefan Hauck

Umgang mit Veränderungen, KI und Communities, projektbasiertes Arbeiten, ehrenamtliches Engagement: Zwei Tage haben mehr als 80 junge Parlamentarier:innen sich in Frankfurt am Main ausgetauscht, diskutiert, Netzwerke geknüpft: Eindrücke aus dem Zukunftsparlament 2026. 

Jennifer Görges

Die neue Zukunftssprecherin: Jennifer Görges

"Bildung gehört zu den Voraussetzungen einer verteidigungswürdigen Gesellschaft"

Eröffnet wurde das Zukunftsparlament vom "jüngsten Vorsteher aller Zeiten", wie Bildungsdirektorin Monika Kolb einführte – "ja , aber auch der, der am quersten eingestiegen ist, ich hatte vorher nie ein Amt im Börsenverein inne, bringe andere Perspektiven mit", ergänzte Börsenvereinsvorsteher Sebastian Guggolz. "Es gibt wahnsinnig viele Termine, von denen ich vorher nichts wusste, aber spannende! Ziemlich viele politische Themen sind auf mich zugekommen, was auch die Relevanz der Buchbranche unterstreicht, bei uns laufen die Themen aus der Gesellschaft auf." " Große Themen müssten auf der politischen Ebene passieren, demnächst gebe es einen Termin mit Bundesfamilienministerin Karin Prien. Was bei der Verteilung der 500 Milliarden Euro der Sondertöpfe völlig ausgeblendet worden sei, sei die immaterielle Infrastruktur, die gar nicht im Blick sei. "Für mich gehört eine gute Bildung zu den Voraussetzungen einer verteidigungsfähigen und verteidigungswürdigen Gesellschaft, und das müssen wir dringend korrigieren": eine Aussage, die von den Zukunftsparlamentarier:innen mit langem Applaus bedacht wurde

Guggolz verkündete auch den Namen der Sprecherin, die das Zukunftsparlament am Morgen gewählt hat: Jennifer Görges, die  mit ihrem dreieinhalb Monate alten Kind da war. Sie dankte dem Vertrauen und ihrem "guten Netzwerk zuhause, was mich unterstützt; ich glaube, viele Perspektiven einbringen zu können. Ich will für Euch immer ein offenes Ohr haben", versprach Görges, die in der Buchhandlung Cramer & Löw in Greven arbeitet und derzeit einen Fernlehrgang zur Buchhändlerin absolviert. Görges ist nun für zwei Jahre im Amt, ein Jahr gemeinsam mit Janneke de Vries; im rotierenden Duo der Zukunftssprecherinnen löst sie nun Carina Fricke ab, die mit großem Applaus verabschiedet wurde. Zuvor hatten de Vries und Fricke über ihre Arbeit berichtet, und: "Wir haben die Taskforces aufgelöst zugunsten von Projektstrukturen, man hat mehr Kapazitäten zwischendurch" so die Zukunftssprecherinnen. Wir sind zum Beispiel dabei, eine Umfrage über die Situation der Jungen in der Branche zu entwickeln, haben einen Flyer entwickelt usw." Sie hatten auch die Essays, die für die Bewerbungen zum Zukunftsparlament eingereicht wurden, gesichtet und gaben die drei besten Essays bekannt: die von Alena Christ, Vishar Kavehamoli und Janine Neßhold.

Die Teilnehmer:innen des Zukunftsparlaments 2026

Die Teilnehmer:innen des Zukunftsparlaments 2026

Von Resilienz bis Community: das Format World Café

Im Format "World Café" diskutieren die Teilnehmenden in thematischen Kleingruppen selbst gewählte Fragen, etwa zu Resilienz: Was gibt uns in turbulenten Zeiten Halt? Was stärkt uns? Als ungemein wichtig wurden Kommunikation und der Austausch mit anderen empfunden. Auch gelte es zu akzeptieren, wenn man Herausforderungen nicht bewältigen oder Probleme nicht lösen könne – "es hilft nicht, wenn alle nur über das Negative reden", so eine Erkenntnis der Workshopgruppe. Zudem sei Sachlichkeit im Dialog gefordert und: "Um resilient zu bleiben, müssen wir auch die Lesekompetenz fördern, die ist nicht mehr selbstverständlich gegeben." Hilfreich sei, am Arbeitsplatz "Strukturen und Räume zu schaffen, in denen wir uns in unserer Arbeitszeit unter uns äußern können." Ein weiterer Punkt: "Was ist mit dem Austausch, der am Ende folgenlos ist, wo nichts umgesetzt wird? Wichtig ist selbst das kleine Feedback – schließlich ist nichts selbstverständlich. Ohne Feedback staut sich einiges an - Feedback heißt: wahrgenommen werden, und das ist wichtig für Resilienz."

 

In einem anderen Workshop ging es darum, wie man ein Bewusstsein in der Branche schaffen kann, dass ehrenamtliches Engagement wichtig ist. Die Parlamentarier:innen wünschen sich, dass Unternehmen auch zeitlich ermöglichen, dass man ehrenamtlich tätig sein kann. Ein der Kernfragen: Wie kommen die Informationen etwa über ZukunftsAG und Zukunftsparlament überhaupt zu denen, die interessiert sind? Bei Universitäten etwa komme selten etwas an, so die Erfahrungen, obwohl nicht wenige für solche Informationen offen seien. Am besten gehe das über persönliche Kontakte, über E-Mails. Auch eine Sichtbarmachung sei wichtig: "Bei jeder Stipendiumsausschreibung wird ehrenamtliches Engagement gerne gesehen – aber es müsste auch einen Nachweis, eine gewisse Zertifizierung geben." Zudem müsse man "Ehrenamt" konkretisieren: Wenn es ein buchbranchenspezifisches Ehrenamt sei, werde es auch vom Arbeitgeber anders wahrgenommen. Gewünscht war auch ein Onboarding im Ehrenamt, dass man abgeholt wird mit Projektplänen und dem zu erwartenden Workload.

Offenheit für Neues, Flexibilität, andere im Team mitnehmen, das waren Erkenntnisse im Workshop zu Veränderungen und KI. "Es ist nicht für alle gleich leicht", konstatierte Kira Borchers, "und wir müssen uns fragen: Wie gehe ich auf Kollegen zu?" Es gelte aber auch, Grenzen für sich selbst zu setzen – "ich stehe für Veränderungen, aber ich habe meine Meinung und definiere selbst, wann ich einen Schritt nicht mitgehe."  Weitere Fragen: Wo finde ich Räume, um mich fortzubilden und wie reflektiere ich? "Es stehen so viele Veränderungen im Raum, das sollten wir positiv als Chance begreifen: Welche kleinen Dinge kann ich für mich umsetzen?", so Borchers. Im Workshop zu Communities war ein Umgang auf Augenhöhe gewünscht: "Oft trifft ein Gremium eine Top-Down-Entscheidung – eine Community hingegen diskutiert Entscheidungen bottom up." Wie Entscheidungen vermittelt werden, das werde zunehmend wichtiger.

"Wir wollen mehr Akteure als Zuhörende werden"

Im Plenum kritisiert wurde, dass kontroversere Punkte ausgelassen wurden, "dass man im Kleinen drüber redet, aber nicht im Großen." Vieles bliebe so im Vagen. "In Kleingruppen skizzieren wir an – aber wann kommen wir zum Handeln?", so eine Teilnehmerin. Dafür reiche das kurze Zeitfenster im eigentlichen Zukunftsparlament nicht. Früher hatten die Taskforces Themen weiterentwickelt. Sie habe in vielen Gesprächen ein großes Bedürfnis wahrgenommen, "kritische Themen diskutieren zu können, ohne gleich im Ruch zu stehen, rebellisch zu sein", sagte die neue Zukunftssprecherin Jennifer Görges. "Man muss auch Dinge ansprechen dürfen, ohne gleich schief angeguckt zu werden" – eine Aussage, die mit längerem Applaus quittiert wurde. Wichtig sei auch, dass sich Zukunftsparlament und ZukunftsAG mit Themen prekären Arbeitens befasse, so eine Teilnehmerin.: Der resultierende Satz "Darüber sollten wir öffentlich reden und nicht nur privat" wurde ebenfalls mit Applaus unterstrichen. Eine Feststellung, die mehrmals gemacht wurde: "Viele trauen sich auch (noch) nicht, einfach so kritische Fragen zu stellen."

Nicht wenigen sei es bei dem vorabendlichen hochkarätigen Podiumsgespräch (siehe unten) so gegangen. Beim Hände-Hochheben im Plenum zeigte sich, dass sich knapp die Hälfte danach ob der Zukunftsaussichten durch den Einsatz von KI sehr entmutigt fühlten. Durch gezieltere Fragen hätte man dem entgegenwirken können. Zukunftssprecherin Janneke de Vries regte darauf an, für das kommende Jahr vorab schon Teilnehmer:innen des Parlaments mit einzubeziehen für Podiumsdiskussionen, die Gäste mit auswählen und bewusst vorher Fragen überlegen. "Wir wollen künftig mehr Akteure als Zuhörende werden", fasste eine Parlamentierin das Selbstverständnis im Plenum zusammen. Eine andere Parlamentarierin wies darauf hin, dass die Jungen Verlagsmenschen ein Arbeitsrechte-ABC ausbauen, "und das ist schade, dass wir da noch nichts haben." Eine weitere Anregung: Nachwuchsorganisationen wie NaNe, JVM, Zukunftsparlament usw. sollten enger zusammenarbeiten, "um die Wirkungen zu bündeln".

"Wir dürfen nicht verlorengehen zwischen Produkt und Vermarktung"

Zahlreiche Workshops standen am Sonntag im Mittelpunkt, etwa wie man sich selbst und seine Themen erfolgreich präsentiert, wie man im Arbeitsumfeld authentisch bleibt und trotzdem wirkt, es ging um Datenformate, Sicherheit und GEO im KI-Zeitalter, um Disruption als Motor der Unabhängigen oder wie Social Media die Buchbranche verändert. Schließlich diskutierte eine prominent besetzte Runde über das Thema "Wer schreibt die Zukunft? Verlagsstrategie zwischen KI, neue Mediennutzung und gesellschaftlichen Wandel". Das Buch an sich werde nicht disrupiert, aber in einer sich verändernden Gesellschaft und Leserschaft die nötige Aufmerksamkeit für das Buch zu kriegen werde immer schwieriger, konstatierte Holtzbrinck-CEO Claudia Häußermann. "Vor 20 Jahren noch gab's das Feuilleton und Literaturformate, auf die sich die Gesellschaft geeinigt hatte." Heute sei die Zielgruppe viel kleinteiliger und man müsse sehr genau überlegen, wie die Buchbranche sie erreichen können. "Früher hatte der Vertrieb jahrelang neben dem Marketing gearbeitet – das geht heute nicht mehr, es muss alles viel vernetzter werden."

Nils von der Kall berichtete, dass er in seinen bislang 22 Jahren bei der "Zeit" mehrere große Veränderungen mit Internet und Smartphone erlebt habe. Wir haben uns entschieden, in jedem Medium, jedem Kanal präsent zu sein", so der CEO der Zeit-Verlagsgruppe. Inzwischen spielten Podcasts und Newsletter eine enorme Rolle, aber, so gab er zu bedenken: "Wir dürfen nicht verlorengehen zwischen Produkt und Vermarktung. Unser Journalismus bleibt menschengemacht, es gibt bei uns keine KI-generierten Artikel." Man nutze Möglichkeiten der KI durchaus, etwa seien die NSDAP-Karteien mithilfe von KI dechiffriert und nun um Personalakten von SA und SS ergänzt worden; solche Projekte seien ohne KI-Einsatz nicht zu stemmen. Oder es würden von Menschen geschriebene Texte automatisch zum Hören vertont. "

Ist die KI intelligent?

Von den Teilnehmer:innen des Zukunftsparlaments kam ein Einwand bezüglich des Wordings: Es gebe keine KI-Intelligenz, "da übernehmen wir einen Marketingsprech. Und es bleiben offene Fragen: Wer versteuert die Arbeitskraft der KI, wer zahlt in die Rentenkasse ein?" Und: Glaubwürdigkeit sei ein hohes Gut: "KI-generierte Artikel bei der 'Zeit': Das wäre der Todesstoß." Dazu erklärte Katharina Neubert, die als Managing Director AI Hub SVP Strategy & Investments in San Francisco für Holtzbrinck arbeitet, dass es in vielen Runden von AI-Entwicklern im Hub auch um soziale Fragen gehe und wie die Wertschöpfung durch KI gesteuert werde. Von der Kall bestätigte die Einschätzung aus dem Plenum, dass Artikel keinesfalls von KI geschrieben werden dürften. "Viele Unternehmen und Verlage fragen sich zwar, ob sie Aufgaben von der KI übernehmen lassen können, aber wir haben in diesen Bereichen so viele Mitarbeiter wie noch nie, momentan eröffnet das Spielräume." Häußermann betonte, man habe nicht die Möglichkeiten, noch mehr Leute einzustellen, aber wir versuchen, durch KI Freiräume zu schaffen. Es geht im Moment nicht darum, Mitarbeiter zu ersetzen."

"Die AI löst Probleme, schafft aber auch neue"

Eine andere Frage aus dem Zukunftsparlament: "Wir tun gerne so, als wäre KI superneutral – ist sie aber nicht. Wie kontrollieren Sie, dass Übersetzungen nicht verfälscht werden?" "Durch ein weiterhin großes Lektorat und Korrektorat", so die Antwort, " und im Zweifel wird nachkorrigiert." Neubert berichtete von Begegnungen zwischen vielen kleinen Start-ups, die sehr interessiert seien, an konkreten Ideen zu forschen und zu arbeiten und für ein Vierteljahr nach San Francisco kämen. "Zwei- bis dreimal im Jahr fragen wir unsere Mitarbeiter nach konkreten Problemen im Tagesgeschäft, die man vielleicht mit KI bezahlbar lösen könnte", erzählte Häußermann. "Gerade in puncto Datenmengen könne man vieles menschlich gar nicht so aufbereiten, wie das eine KI inzwischen könne. Wobei Neubert klarstellte: "Die AI löst Probleme, schafft aber auch neue Probleme." Jetzt habe zum Beispiel ein Mitarbeiter in San Francisco ein Tool gefunden, mit dem man in sehr kurzer Zeit prüfen könne, ob sie echt seien. Ein junger Explorer habe dort in Zusammenarbeit mit Neuberts Team ein Fact-Checking-Tool entwickelt, ergänzte von der Kall – das wäre ohne den Hub gar nicht so leicht und so schnell möglich gewesen." "Es wird auch Berufsbilder geben, die sich verändern, einige werden auch wegfallen", räumte Häußermann ein, "aber wir werden alle Kolleg:innen weiterbeschäftigen in anderen Rollen. Da sie sich so mit unseren Verlagen identifizieren ist das für uns ein wichtiges Potenzial." Wichtig sei zu beobachten, wie Leute außerhalb der Buchbranche mit KI arbeiten, so Neubert: "Das ist wichtig, um Veränderungen zu verstehen."

"Wir nutzen keine KI-Tools, um zu lektorieren"

Ob die Expert:innen auf dem von Bildungsdirektorin Monika Kolb moderierten, 100 Minuten dauernden Podiumsgespräch es wichtig finden, die menschliche Autorschaft stärker in den Fokus zu rücken?, war eine weitere Frage aus dem Plenum. Schließlich sei sie ein symbolisches Kapital. "Wir beschäftigen uns intensiv damit", so Häußermann. "Es gibt aber keine detection Tools, die herausfinden könnten, ob ein Autor oder eine Autorin mit KI gearbeitet hat. Deswegen bin ich mir nicht sicher, ob ein Sigel, das hervorhebt, dass das Buch von Menschen gemacht ist, der richtige Weg ist." Sie habe an einen technisch sehr versierten Autor mit beeindruckend vielen Followern jüngst die Frage gestellt, warum er nicht einfach selbst publiziere? Seine Antwort: "Erstens zahlt ihr mir den Scheck, bevor das Buch erscheint und zweitens will ich keinesfalls auf den Lektor verzichten." "Wir nutzen keine KI-Tools, um zu lektorieren", unterstrich Häußermann, "denn das menschliche Lektorieren ist ja unser Kerngeschäft." Das bedeute nicht, dass Verlage dagegen seien, dass ein Autor sich mit einem KI-Tool austausche; "und wir können es ja auch nicht überprüfen."

Nils von der Kall erinnert in diesem Zusammenhang an den Skandal, dass ein früherer "Tagesspiegel"-Chefredakteur über mehrere Wochen Meinungsbeiträge von einer KI verfassen ließ, ohne dies kenntlich zu machen und seitdem nicht mehr für die Zeitung schreiben darf: "Das hatte zur Folge, dass Verlage seitdem minutiös beschreiben, wie sie KI einsetzen. Solche Regeln sind auch für uns selbst wichtig. Eine Branchenlösung sehe ich aber nicht." Im Zukunftsparlament wurde auch auf aktuelle Studien verwiesen, die zeigen, dass Menschen, die Lesen, deutlich kritischer gegenüber KI eingestellt seien.

Für jedes Buch den richtigen Kommunikationskanal finden

Auf die Frage, wie Verlage und Zeitschriften überleben können, entgegnete von der Kall: "Indem wir uns auf die Veränderungen einlassen. Wenn die jüngsen Zielgruppen Podcasts und Hochkant-Videos nutzen, ergänzen wir unsere Angebote um audiovisuelle Formate, das sind oft niedrigschwellige Einstiegsformate für die Leser von Artikeln." Das bedeute aber nicht, dass man die gewohnten Formate vernachlässige. "In den Hauptkanälen entscheiden wir selbst, welche Schwerpunkte wir setzen, da geht es nicht um Reichweitenpotenzial." Dann aber sei wichtig, dass die Angebote immer stärker personalisiert würden. "Wir versuchen für jedes Buch den richtigen Kommunikationskanal zu finden, schauen, dass Autor:innen in Talkshows gehen – da merken wir schon, dass dann die Absätze hochgehen, noch", meinte Claudia Häußermann. Das Buch müsse aber auch im öffentlichen Raum stattfinden: "Buchhandlungen sind extrem wichtig für die Sichtbarkeit unserer Bücher." In Bezug auf die vielen Kanäle beobachtet Neubert: "In der Beliebtheit nimmt TikTok gerade wieder ab, da findet eine Korrektur statt. Nicht wenige merken, was da mit ihnen passiert, wie es ihnen mit dem permanenten Konsumieren geht." Auf Resonanz stieß von der Kalls Rat: "Ihr steht am Anfang eurer beruflichen Laufbahn, und da lohnt es sich auch zu überlegen: Was wollt ihr nicht machen? Auch das ist wichtig."