IG Belletristik und Sachbuch

Konsumzurückhaltung setzt Verlagen weiter zu

14. Januar 2026
Sabine van Endert

Stimmungslage, Herausforderungen, Frankfurter Buchmesse: Das Sprecherinnentrio der IG Belletristik und Sachbuch und damit Grusche Juncker (PRH), Ulrike von Stenglin (Gutkind Verlag) und Julia Eisele (Eisele Verlag) gibt Antworten – kurz vor der Jahrestagung in München.

Sprecherinnenkreis der IG BellSa (v.li.): Grusche Juncker, Ulrike von Stenglin, Julia Eisle

Sprecherinnenkreis (v.li.): Grusche Juncker, Ulrike von Stenglin, Julia Eisle

In welcher Stimmungslage starten die Verlage ins neue Jahr?

Ulrike von Stenglin: Wir starten optimistisch ins neue Jahr. Die Frühjahrsvorschauen sind prall gefüllt mit Neuentdeckungen und Titeln mit großem Potenzial. Bei Gutkind freuen wir uns besonders auf den literarischen Spannungsroman "Kalades irischen Bestsellerautors Colin Walsh. Die IG BellSa nächste Woche verspricht, eine thematisch anregende Konferenz zu werden. Und schon bald steht die Leipziger Buchmesse an, die mit ihrem enthusiastischen Lesepublikum traditionell für gute Stimmung sorgt.

Welche Highlights bleiben Ihnen von 2025 in Erinnerung?

Grusche Juncker: Zum einen das große Interesse der jüngeren Leserschaft an dem Medium Buch – es ist wunderbar zu sehen, mit welcher Freude Inhalt wie Ausstattung gewertschätzt werden. Zum anderen die Entscheidung, fertige Druckerzeugnisse aus der EUDR auszunehmen: ein wichtiges Signal für Pressefreiheit, kulturelle Vielfalt und nicht zuletzt für Bürokratieabbau. Auch das Jubiläum des Börsenvereins, der Jubiläumskongress, auf dem die Branche über veränderte Mediennutzung, technische Innovationen, Frequenzbelebung des Buchhandels und andere wichtige Themen diskutiert hat. Mein persönliches Highlight war sicherlich, dass Kristine Bilkaus großartiger Roman "Halbinsel" mit dem Preis der Leipziger Buchmesse gewürdigt wurde.

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