Die IG Produktmetadaten wird die neuen Codes so zeitnah wie möglich bei EDItEUR, dem Herausgeber des ONIX-Standards, beantragen. Parallel wird eine Best Practice für den Remissionsprozess erarbeitet. Noch im laufenden, dem vierten Quartal 2026, sollen Anbieter von Verlagssoftware und Warenwirtschaftssystemen informiert und eingebunden werden, damit Remissionen künftig einfacher abgewickelt werden können. Der Remissionsstatus der Titel könnte bereits ab dem zweiten Quartal 2027 in den VLB-Daten ausgespielt werden.
Verlage und Buchhandlungen können den Prozess unterstützen, so Dorette Peters: "Um das Potential der Neuregelung zu nutzen, müssen sich alle Branchenteilnehmer und deren Dienstleister um einen reibungslosen Datenaustausch beim Geschäftsvorfall Rücksendung kümmern: Die Verlage und Auslieferungen bei ihren Anbietern von Verlags- und Auslieferungssoftware, der Zwischenbuchhandel und der VLB bei ihren Produktdatenbaken, und die Buchhändler:innen müssen ebenfalls ihre Softwareanbieter auf eine zügige Lösung verpflichten."
Das Projekt ist ein Paradebeispiel für die Bedeutung sparten- und gremienübergreifender Zusammenarbeit. "Die Remission ist ein komplexer Prozess, der alle Sparten der Branche direkt involviert", so Christian Liesegang. "Damit zukünftig digital Informationen ausgetauscht werden können, sind die Systeme der Buchhandlungen und Verlage entsprechend anzupassen und zu pflegen. Um dies zu erzielen, ist der Schulterschluss der verschiedenen Arbeitsgruppen und Sparten im Verband von großer Bedeutung. So schaffen wir es, Aufwand für alle zu reduzieren und damit die gewünschten Kosteneinsparungen zu erreichen."
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