Das Wort "Stadtbild" ist nun auch zum Unwort geworden. Schade, denn es ist eine Metapher für so vieles. Die einen regen sich auf, um den Urheber der Debatte zu verteidigen, und den anderen ist außer Getöse immer noch nichts Eigenes zum Thema eingefallen. Dabei ist es leicht. Die Gesellschaft hat sich verändert, und mit ihr auch die Einkaufsstraße, wie wir sie früher kannten. Egal, wie schön die Fachwerkhäuser sind, wie wunderbar poliert die Springbrunnen und Kaffeeautomaten – es ist ja kein Freilichtmuseum. Die Straße ist ein Ort der Begegnung.