"Anfang 2025 habe ich einfach mal angefragt, ob eine Zusammenarbeit möglich wäre", berichtet der Buchhändler, der 2002 seine erste Buchhandlung in Grünstadt eröffnet hatte. Ihm war klar, dass es mit der Größe seiner Buchhandlungskette schwierig werden würde, irgendwann einen Käufer zu finden. Zwar hatte er erst vor zwei Jahren ein neues Warenwirtschaftssystem installiert. Dass die Investition sich noch nicht rentieren konnte, hielt ihn von einer Einigung mit den Münchnern nicht ab. 63 Jahre ist er nun alt, erzählt Andreas Frank, allerdings habe er relativ lang BWL studiert: "Ich werde also noch ein paar Jahre arbeiten, Frühverrentung steht nicht zur Debatte."
Die Kooperation mit Hugendubel ähnelt dem Thalia-Modell: Frank hat seinen Warenbestand an Hugendubel verkauft und bezieht nun die Ware für seine sechs Filialen über das Hugendubel-Zentrallager. Am Ende des Monats erhält er eine Provision für die Verkäufe.
Bis zur Entscheidung, mit Hugendubel zusammenzuarbeiten, war die Buchhandlung Frank Mitglied in der Verbundgruppe Nordbuch, für die Andreas Frank voll des Lobes ist: "Die kann ich nur jedem empfehlen." Den großen Vorteil, der er für sich im neuen Modell sieht, benennt er so: "Hugendubel entlastet mich von der gesamten Buchhaltung – die hat mir nie Spaß gemacht, aber wesentlich meinen Arbeitsalltag bestimmt."