Deutschschweizer Buchmarkt: Nur Belletristik legt im Juli zu
Für den Deutschschweizer Buchmarkt ging der Umsatz im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,9 Prozent zurück. Einzig die Belletristik sorgte für einen Lichtblick.
Für den Deutschschweizer Buchmarkt ging der Umsatz im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,9 Prozent zurück. Einzig die Belletristik sorgte für einen Lichtblick.
Die großen Trends beim Geschäft des stationären Buchhandels und der Onlineshops bleiben unverändert, schreibt der aktuelle "Newsletter Schweizer Buchhandel" zu den Juli-Zahlen des "Branchen-Monitor Buchs" für den Deutschschweizer Buchhandel: "Die Buchverkäufe gehen zurück, die Durchschnittspreise erhöhen sich moderat – und die Belletristik wird für die Branche immer bedeutender, während die meisten anderen Warengruppen Federn lassen."
Der Juli sei insofern typisch gewesen. Es wurden 3,8 % weniger Bücher abgesetzt als im Vorjahresmonat, die Durchschnittspreise stiegen um 2,0 %, woraus ein Umsatzminus von 1,9 % resultierte. Im Juli legte die Belletristik beim Umsatz um 4,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat zu – als einzige Warengruppe mit positiver Umsatz- und Absatzentwicklung.
Kumuliert für die ersten sieben Monate des Jahres beläuft sich, verglichen mit der Verjahresperiode, der Umsatzrückgang auf 1,1 % (Absatz: -1,8 %; Durchschnittspreis: +0,7 %).
Die Entwicklung der Warengruppen im Juli (Umsatz | Absatz | øPreis; Veränderung zum Juli 2025):
Bei den Formaten sah die Entwicklung im Juli wie folgt aus:
Die Zahlen des "Branchen-Monitors Buch" erhebt GfK Entertainment im Auftrag des Schweizer Buchhandels- und Verlags-Verbands (SBVV).