Verband der Deutschen Einkaufszentren

Neuer Partner bei shopdaheim

10. August 2020
von Börsenblatt

Der Verband der Deutschen Einkaufszentren (German Council of Shopping Places, kurz GCSP) schließt sich der Einkaufsplattform shopdaheim an, die Thalia  Mayersche und Osiander Ende März in der Corona-Krise angestoßen haben.

Das Prinzip hinter shopdaheim

Der GCSP will die Plattform aktiv mit seinem großen Handels- und Wirtschaftsnetzwerk unterstützen, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung heißt. Zu den Mitgliedern des Interessenverbands zählen rund 750 Unternehmen aus den Bereichen Handel und Einzelhandel, Entwicklung und Analyse, Finanzierung, Center-Management, Architektur, Handelsimmobilien und Marketing - sowie viele Kommunen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem GCSP einen wichtigen Multiplikator und Unterstützer für shopdaheim gewinnen konnten. Gemeinsam werden wir unsere Allianz weiter ausbauen, um den lokalen Einzelhandel langfristig zu stärken“, so Michael Busch, geschäftsführender Gesellschafter und CEO von Thalia Mayersche.

„Jetzt ist die Zeit, im Einzelhandel solidarisch zusammenzustehen“, betont Christine Hager, Vorstandsvorsitzende des GCSP: "Daher freuen wir uns, Teil von shopdaheim zu werden und mit unserem Netzwerk zum weiteren Erfolg dieser starken Gemeinschaft beitragen zu können."

17.000 Händler aus 84 Branchen sind mittlerweile angeschlossen

Die beiden Buchhandelsunternehmen Thalia Mayersche und Osiander haben die Einzelhändler-Allianz shopdaheim.de / shopdaheim.at am 27. März ins Leben gerufen – um den stationären Einzelhändlern in Deutschland und Österreich in der Corona-Krise (und im damaligen Lockdown) „neue Chancen zu eröffnen und die Online-Umsätze zu stärken.“

Mittlerweile seien mehr als 17.000 Händler aus Deutschland und Österreich angeschlossen, mit einem Angebot aus 84 Branchen (Stand: 27. Juli), so die Initiatoren. Damit sei shopdaheim "die größte Plattform des deutschen Einzelhandels für lokale Händler“. Konkrete Angaben zu Umsätzen und Nutzungszahlen werden in der Mitteilung nicht gemacht.

Neben 3.200 Buchhändlern und zahlreichen Einzelhändlern mit nur einem Geschäft sind auch viele große Handelsunternehmen wie Media Markt und Saturn, Douglas, das Drogerieunternehmen dm oder Blume 2000 auf shopdaheim präsent. Zu den Gründungsmitgliedern gehören der Börsenverein, eBuch, KNV Zeitfracht, Libri und Umbreit. Auch DHL oder die Wirtschaftsförderung Wuppertal unterstützen die Initiative.

In die Entwicklung und Markteinführung von „shopdaheim“ haben die Gründungspartner nach eigenen Angaben einen sechsstelligen Betrag investiert. Die Plattform sei offen für alle, für Händler, weitere Reichweitenpartner und bestehende Einzelhandelsinitiativen. Das betonen die Initiatoren, die ihre Nachricht vom neuen Partner auch mit einer Werbung um weitere Unterstützer verbinden: Händler, die sowohl stationär wie auch digital aktiv sind, können sich unter der E-Mail-Adresse partner@shopdaheim.de melden.