Die Erklärung lautet:
"Die unterzeichnenden Organisationen rufen die UNESCO, die Europäische Kommission und alle nationalen sowie internationalen Institutionen auf, ihr Engagement zur Unterstützung von Initiativen zu erneuern, die das Lesen von Büchern insbesondere bei jungen Menschen fördern – als unverzichtbares Werkzeug zur Stärkung und Entwicklung offener und demokratischer Gesellschaften.
Der Austausch über bewährte Praktiken aus verschiedenen Ländern, den wir hier in Bologna geführt haben, bestärkt uns in unserer Überzeugung, dass der sicherste Weg vorwärts darin liegt, ein möglichst breites Netzwerk von Akteuren einzubeziehen, darunter: Autoren, Verlage, Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen, Familien, Spezialisten für kindliche Entwicklung und die Medien. Es ist von grundlegender Bedeutung, dass solche Initiativen von nationalen und internationalen öffentlichen Institutionen durch eine nachhaltige, langfristige Finanzierung entschlossen unterstützt werden, die in der Lage ist, lokale und regionale Besonderheiten anzuerkennen und zu stärken.
Wir stehen vor einem entscheidenden Moment: Kinder und Jugendliche leben heute in einer Umgebung, in der die ungeleitete und unkritische Nutzung von Smartphones und Tablets es zunehmend erschwert, die Konzentration aufrechtzuerhalten und kritisches Denken zu entwickeln – Eigenschaften, die das Lesen von Büchern auf einzigartige Weise fördert. Bücher wieder in den Mittelpunkt zu stellen, bedeutet, in die Zukunft der Demokratie zu investieren."