Das „in die Tonne hauen“ von Bestsellern in seiner Sendung „Druckfrisch“ hat vielen nicht gefallen, seine „Reitgespräche“ haben für Spott gesorgt, mit "Schecks Anti-Kanon - Die schlechtesten Bücher der Weltliteratur“ scheint Denis Scheck den Bogen für viele überspannt zu haben: Der Kritiker in gottähnlichem Weiss gewandet lässt missliebige Bücher mit einem Fingerzeig in Rauch aufgehen.
Schecks Anti-Kanon startete mit Hitlers „Mein Kampf“ (das Video wurde offline gestellt), sechs weitere Bücher folgten, darunter „Der Alchemist“ von Paulo Coelho“, Sebastian Fitzeks „Passagier 23“, „Der Tod des Märchenprinzen“ von Svende Merian und Christa Wolfs „Kassandra“. Wolfs Prosa sei "wie sieben Tage Regen an der Ostsee, mit Toter Oma, Soljanka und Würzfleisch, eine Buch gewordene Sättigungsbeilage. Typische Mimimi-Literatur“, urteilt Scheck bevor „Kassandra“ im Laserblitz verschwindet, der aus seinem Finger schießt. „Warum soll man schlechte, missratene, ja vollkommene miserable Bücher lesen? Weil es im Paradies langweilig ist und die Analyse schlechter Bücher großen Spaß macht“, erklärt der SWR sein Format.
Lesen und diskutieren Sie mit!
Die Kommentare sind nur für registrierte Benutzer sichtbar. Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben.