Interview mit Leipziger Buchmesse-Chef

Oliver Zille: "Letztendlich war es eine harte Risikoabwägung"

16. Mai 2022
von Torsten Casimir

Die Leipziger Buchmesse 2023 wird verschoben. Im Interview mit Börsenblatt online berichtet Buchmesse-Chef Oliver Zille von der Entscheidungsfindung und was die Terminverschiebung für zukünftige Leipziger Buchmessen bedeutet. 

Oliver Zille

Was gab den Ausschlag, auf den traditionellen Märztermin zu verzichten? Wer war Treiber der Entscheidung?
Wir wollen im kommenden Jahr diese Messe unbedingt durchführen – und setzen alles daran, dies umzusetzen. Da der Verlauf der Pandemie aber weiterhin ungewiss ist, haben wir uns zum jetzigen Zeitpunkt für den April-Termin entschieden. Im April können wir eher sicherstellen, dass große Publikumsmengen ohne oder mit nur wenig Einschränkungen und angstfrei Großveranstaltungen besuchen können. Zudem sorgen wir mit der frühzeitigen Terminverschiebung für durchgehende Planungssicherheit bei Partnern und Aussteller:innen. Insofern gab es bei der Entscheidung keinen einzelnen Treiber, sondern sie ist die logische Folge aus Risikoabwägung und wesentlichen organisatorischen Implikationen.

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