Oliver Zille, der die Leipziger Buchmesse über viele Jahre hinweg zu einer der führenden europäischen Buchmessen ausgebaut und insbesondere den Austausch mit Mittel-, Ost- und Südosteuropa maßgeblich geprägt habe, wird Buch Wien-Geschäftsführer Patrick Zöhrer beim weiteren Ausbau internationaler Partnerschaften sowie beim Aufbau einer langfristigen Gastlandstrategie unterstützen. Das teilt die Buch Wien mit.
"Mit Oliver Zille gewinnt die Buch Wien einen profunden Kenner des europäischen Literaturbetriebs und einen Brückenbauer zwischen den Sprach- und Kulturräumen Europas. Seine Erfahrung in der Vermittlung ost- und südosteuropäischer Literatur und im Aufbau grenzüberschreitender Partnerschaften wird helfen, die internationale Ausrichtung der Buch Wien gezielt weiterzuentwickeln und sie als Treffpunkt für internationale Literatur, Diplomatie und kulturellen Austausch noch stärker zu positionieren", so Benedikt Föger, Präsident des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels (HVB).
Seit dem Weggang von Oliver Zille ist die Leipziger Buchmesse keine (Muster-)Buchmesse mehr. Präsentation und liebe zum Buch fehlt, es zählt nur noch Verkauf, Profit und Massenbespassung. Für Fachbesucher ist die Leipziger Buchmesse uninteressant. Es mag noch Fachveranstaltungen geben, nur was nützt es dem Fachbesucher, wenn man diese nicht wahrnehmen kann, nicht erreicht.
Nun ist die Frankfurter Buchmesse noch der letzte Rückhalt, jedenfalls Mittwoch und Donnerstag. Und ja, es war diesen Donnerstag super in Frankfurt. Aber auch dort gibt es Kräfte, die das Model Buchmesse in einen großen Jahrmarkt und Verkaufsladen umwandeln wollen.
Lieber Oliver Zille, ich wünsche Ihnen viel Erfolg …. Und ja, sie hatten damals Recht, Die Büchse der Pandora (Buchverkauf) wurde geöffnet.