Die Stiftung Lesen und das Stiftung Presse-Haus NRZ rufen Journalist:innen aller Sparten dazu auf, sich für den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis 2026 zu bewerben. Ausgezeichnet werden journalistische Beiträge, die sich mit dem Thema Lesen oder Leseförderung beschäftigen und zwischen dem 1. Januar 2025 und dem 31. März 2026 veröffentlicht wurden. Eingereicht werden können Radioreportagen, TV-Stücke, Printartikel oder Online-Dossiers.
Die Gesamtsumme des Preises beträgt 6.000 €, aufgeteilt auf Platz 1 (€ 2.500), Platz 2 (€ 1.500), Platz 3 (€ 1.000) sowie einen Sonderpreis von € 1.000. Die Preisverleihung findet in Mainz statt. Einsendeschluss für Bewerbungen ist Montag, der 30. April. Einzureichen sind ein Manuskript im Word-Format, das Layout des gedruckten Beitrags als PDF oder ein Link zum TV-/Hörfunkbeitrag sowie ein Kurzlebenslauf mit Foto.
Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, betont: "Lesen ermöglicht Selbstbestimmung – und gerade deshalb dürfen wir uns nicht damit abfinden, dass viele Menschen den Zugang dazu verlieren. Journalismus, der diese Problematik beleuchtet, öffnet Türen, zeigt Missstände auf und inspiriert zum Handeln. Genau diese Impulse möchten wir sichtbar machen und stärken."
Heinrich Meyer, Vorstand der Stiftung Presse-Haus NRZ, ergänzt: "In einer Zeit, in der Wahrheit verhandelbar zu sein scheint, brauchen wir Medienbeiträge, die Lesekompetenz als gesellschaftliche Ressource begreifen. Gute Berichterstattung schafft Orientierung – und Leseförderung sorgt dafür, dass Menschen diese Orientierung überhaupt nutzen können."